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27.01.2026

BLOG: Gedenkjahre 2026-1939 / 87 Jahre Beginn // 2026-1945 / 81 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg
Deutschlandfunk kultur
Archiv
Primo Levi: „Ist das ein Mensch?“
Rationale Analyse des Grauens
Von Tobias Wenzel / 27.01.2020
"Primo Levi hat Auschwitz überlebt. Sein erschütternder Bericht „Ist das ein Mensch?“ erschien 1947 fast unbeachtet von der Öffentlichkeit, inzwischen zählt er zur Weltliteratur. Zusammen mit dem NDR hat ihn Der Audio Verlag als Hörbuch produziert."
Jüdische Allgemeine
»Holocaust«-Serie: Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur
Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer
von Jonas Grimm / 26.01.2026
Geschichte
War Opa Nazi?
Der Journalist Stephan Lebert und der Psychologe Louis Lewitan analysieren den intergenerationellen Umgang deutscher Familien mit den Verbrechen der NS-Täter
von Ralf Balke / 26.01.2026
TV-Tipp
Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«
Kurz nach dem Holocaust-Gedenktag zeigt 3sat ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete,
von Jan Lehr 26.01.2026
Deutschlandfunk Nova
Schoah
Was KZ-Überlebende nach Kriegsende 1946 erzählten
22. Januar 2026 / Der Psychologe David P. Boder reist kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Europa, um Interviews mit Überlebenden der deutschen Vernichtungslager zu führen. Die Historikerin Franka Maubach hat sich die 80 Jahre alten Aufnahmen angehört.
Deutschlandfunk Kultur
Mengele-Spielfilm
Der Arzt des Todes als furchtbar langweiliger Spießer
Diehl, August / 23. Oktober 2025
Zuerst wollte August Diehl die Hauptrolle in Kirill Serebrennikows Film über den KZ-Lagerarzt Josef Mengele ablehnen. Über die körperliche Arbeit fand er zur Figur und hofft, dass der Film zur Erinnerungskultur über die NS-Zeit beitragen kann.
Mehr zu Mengele und zur Holocausterinnerung
der Freitag
Kultur : Kein Mitleid mit Nazis: Der Film „Das Verschwinden des Josef Mengele“
Kirill Serebrennikov, russischer Film- und Theaterregisseur, lebt und arbeitet derzeit im Exil. Jetzt hat er den Roman über Josef Mengeles Jahre im Versteck in Südamerika adaptiert. Es ist ein Film ohne jedes Mitleid für den alternden Nazi
Von Michael Pekler / 23.10.2025
GEO EPOCHE
Judenverfolgung Janusz Korczak: Der Arzt, der mit 200 Kindern in den Tod ging
von Oliver Fischer / 15.11.2023
Deutschlandfunk Kultur
80 Jahre nach der Nazi-Herrschaft
Wie lassen sich Holocaust und NS-Diktatur in Schulen vermitteln?
24.04.2025 / Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird es immer schwieriger, jungen Menschen zu vermitteln, wie die Nationalsozialisten einst die Macht ergreifen konnten und es zur Schoah kam. Historiker fordern neue Ansätze für das Bildungssystem. Mehr zum Jahrestag 8. Mai...
Deutschlandfunk
KZ Auschwitz
Es ist schwierig, das Grauen auch nur ansatzweise zu begreifen
Am 27. April 1940 ordnete SS-Reichsführer Heinrich Himmler an, eine Barackensiedlung nahe Krakau in ein Lager umzuwandeln: das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Es wurde zum Ort des Holocausts, des Völkermords an den europäischen Juden.
Kuhlmann, Michael / 27. April 2025
Jüdische Allgemeine
Weimar
80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald
"Nur wenige Kilometer entfernt von der Klassikerstadt Weimar baute die SS im Jahr 1937 ein Konzentrationslager. Sein Name »Buchenwald« wurde ein Synonym für die NS-Verbrechen. Am 11. April 1945 wurde es befreit."
von Nina Schmedding 09.04.2025
Deutschlandfunk
Anne Frank
Wie der Personenkult den Holocaust überlagert
"Anne Franks Tagebücher gehören zu den bekanntesten persönlichen Zeugnissen der NS-Zeit. Aber der Personenkult darum überlagert zusehends die Erinnerung an den Holocaust. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Tagebücher geht derweil weiter. Meyer-Blankenburg, Lukas / 29. März 2025
Jüdische Allgemeine
Wenn Worte überleben - Vor 80 Jahren starb Anne Frank
"Gesicht der Schoa, berühmteste Tagebuch-Schreiberin der Welt und zugleich eine Teenagerin mit alterstypischen Sorgen: Die Geschichte der Anne Frank geht noch heute Menschen weltweit unter die Haut"
von Michael Grau, Michaela Hütig / 27.03.2025
Deutschlandfunk Kalenderblatt
Jānis Lipke
Der „Schindler“ von Riga
"Vor 125 Jahren wurde der lettische Widerstandskämpfer Jānis Lipke geboren. Als einfacher Arbeiter rettete er mehr als 50 Jüdinnen und Juden vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten, indem er sie in unterirdischen Bunkern versteckte."
Oelze, Sabine / 01. Februar 2025
3sat
Kultur / "Kulturzeit" vom 27.01.2025: 80 Jahre Befreiung von Auschwitz
Die Themen der Sendung: Holocaust-Überlebender Dany Dattel, Film "The Brutalist", "Kultur gegen das Vergessen", fünf Jahre Pandemie - Gespräch mit Cihan Celik, Instrument des Jahres. / verfügbar bis 30.04.2025
Deutschlandfunk
Gedenktag
Was jüngere Generationen über den Holocaust wissen / 23.01.2025
Studien zeigen: Das Wissen um den Holocaust und die NS-Zeit ist unter den Millennials und der Generation Z teilweise erschreckend gering. Gleichzeitig haben sie ein großes Interesse daran, mehr darüber zu erfahren. Wie kann das gelingen?
2025
der Freitag
Die Nazis deportierten Ernst als „Asozialen“ in ein KZ.
2020 erkannte der Bundestag unentschädigte NS-Opfer wie ihn endlich an – und beauftragte eine Ausstellung, die jetzt eröffnet. Dafür hat Ernsts Neffe Frank Nonnenmacher lange gekämpft
Von Timo Reuter / 09.10.2024
Richtiges Urteil: Auch eine KZ-Sekretärin ist für Massenmord strafbar
Meinung Als Teil einer „industriellen Tötungsmaschine“ könne man nicht nur Mitläufer sein. Der Bundesgerichtshof bestätigt das Urteil gegen Irmgard F.
21.08.2024 / Michael Jäger
Stutthof-Prozess gegen Irmgard F.:
Die letzte Chance, Holocaust-Beihelfer zu verurteilen
Justiz Irmgard F., Sekretärin im KZ Stutthof, wurde der Beihilfe zum Massenmord schuldig gesprochen. Über ihre Revision entscheidet der Bundesgerichtshof, wegen dessen Rechtssprechung viele NS-Verbrecher unbehelligt von Strafverfolgung blieben / Lorenz Bode / 02.08.2024
Deutschlandfunk Kultur
Anne Frank Tag
Wie geht Antisemitismus-Prävention?
Anne Frank schreibt im Haus von Victor Kugler ihr Tagebuch.
Nahm, Veronika · 12. Juni 2024
Der Holocaust sei kein Thema für Kinder, sagt die Direktorin des Anne Frank Zentrums Veronika Nahm. Im Alltag würden sie damit aber konfrontiert. So könnten Tagebücher wie das von Anne Frank eine Form der Annäherung an die Geschichte sein.
YouTube
Leon Weintraube: Wie er in Auschwitz überlebt hat/ Markus Lanz vom 30.Januar 2024
Aufbau Verlage
In Erinnerung an die Opfer des Holocaust
Bücher gegen das Vergessen
Deutschlandfunk Kultur
Klangkunst zum Holocaust-Gedenktag
Monolog / Dialog
Blick auf das Torgebäude mit dem Lagertor zum ehemaligen KZ Buchenwald.
Von Juan Allende-Blin, mit Texten von Jorge Semprún und Samuel Beckett · 26.01.2024 / In seinem Buch „Was für ein schöner Sonntag!“ beschreibt Jorge Semprún die Ankunft polnischer Juden im KZ Buchenwald. Diesen Text kontrapunktiert der Komponist Juan Allende-Blin mit Musik, Geräuschen und einem Gedicht von Samuel Beckett.
Deutschlandfunk
Holocaust-Überlebende Margot Friedländer
„Ich predige und sage: Seid Menschen!“
Moderation: Katrin Heise · 14.08.2019 Archiv
„Versuche, dein Leben zu machen“ – das waren die letzten Worte ihrer Mutter, bevor sie 1943 nach Auschwitz deportiert wurde. Margot Friedländer überlebte als einzige der Familie den Holocaust. Heute ist sie 97 und hört nicht auf, Zeugnis abzulegen.
Verlag Hentrich & Hentrich
Der Verlag für jüdische Kultur und Zeitgeschichte
Benny Morris
1948
Der erste arabisch-israelische Krieg
Übersetzung: Johannes Bruns, Peter Kathmann
Erschienen: 2023
Benjamin Kuntz
Lucie Adelsberger
Ärztin – Wissenschaftlerin – Chronistin von Auschwitz
Sprache: Deutsch
Erschienen: 2020
Focus
Berliner Ärztin Lucie Adelsberger Holocaust-Überlebende: „Kein Häftling rechnete damit, Auschwitz lebend zu verlassen“
FOCUS-online-Autor Harald Wiederschein
Mittwoch, 27.01.2021
"Ihrer Mutter zuliebe blieb sie in Deutschland und wurde deportiert: Lucie Adelsberger überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Ravensbrück. Die Botschaft der bemerkenswerten jüdischen Ärztin und Wissenschaftlerin ist heute aktueller denn je."
Lorenz Peter Johannsen, Janusz Korczak
Kinderarzt
Jüdische Miniaturen Bd. 174
Auflage 1 (Juni 2015)
1942 in Treblinka ermordet
Freiwillig ging Janus Korczak mit den Kindern seines Waisenhauses in den Tod
FOKUS-online-Autor Harald Wiederschein
Montag, 06.11.2023
"Er hätte sich retten können, doch er blieb bei seinen Waisenkindern: Am 5. August 1942 bestieg Janusz Korczak freiwillig den Zug nach Treblinka – zusammen mit 200 Kindern seines jüdischen Waisenhauses."
Jüdische Allgemeine
Scholz erinnert an historische deutsche Verantwortung für Holocaust
»Unvergessen ist das Leid von sechs Millionen unschuldig ermordeten Jüdinnen und Juden - genauso wie das Leid der Überlebenden«, betont der Bundeskanzler / 27.01.2023
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat den ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk für Äußerungen über den ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera kritisiert. 04.07.2022
´»Die Äußerungen von Botschafter Melnyk zu Stepan Bandera, einer äußerst umstrittenen Persönlichkeit, halte ich für problematisch«, sagte Klein den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Montag). Sie sorgten »eher für Spaltung und Unverständnis bei befreundeten Staaten.«´
Deutschlandfunk Kultur
Freimaurerloge im KZ Esterwegen
Hoffnung für die „Moorsoldaten“
Von Kirsten Serup-Bilfeldt / 22.01.2023
1943 gründen sieben Häftlinge im Konzentrationslager Esterwegen im Emsland die Freimaurerloge „Liberté Cherie“. Katholische Mithäftlinge helfen ihnen, die Treffen geheim zu halten. Doch nur zwei der Freimaurer erleben das Ende der Nazi-Herrschaft.
Der Journalist und Schriftsteller Carl von Ossietzky war Insasse des KZ Esterwegen und kam dort um.
Deutschlandfunk
Massaker vor 80 Jahren
Lidice – ein tschechisches Dorf als Synonym für NS-Terror
Reinhard Heydrich, Gestapo-Chef und sogenannter Reichsprotektor von Böhmen und Mähren, wurde im Mai 1942 in Prag Opfer eines Mordanschlags. Als Vergeltung verübten die deutschen Besatzer am 10. Juni im nahen Dorf Lidice ein Massaker und machten den Ort dem Erdboden gleich. // Von Otto Langels / 10.06.2022
28.01.2022 Film bei 3sat / prisma
"Die Kinder von Windermere": Aus der Hölle in ein normales Leben
von Wilfried Geldner
Nach dem Kriegsende wurden Kinder und Jugendliche aus den KZs nach England gebracht. "Die Kinder von Windermere" nimmt sich dieses Themas an.
Mehr lesen:
3sat / Die Kinder von Windermere / Drama • 28.01.2022
3sat Kulturzeit extra: Auschwitz und wir - Wie der Shoa gedenken?
27.01.2022
3sat / Film
Die Aufseherin
Der Dokumentarfilm "Die Aufseherin" erforscht die Hintergründe der Geschichte von Johanna Langefeld, Oberaufseherin der größten Konzentrationslager für Frauen in Ravensbrück und Auschwitz. / Datum: 26.01.2022
Polen / Deutschland 2019
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Hamburger Edition
"Weibliche Angelegenheiten": Handlungsräume von KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück und Neubrandenburg
Buch von Johannes Schwartz, 2018
ZEIT ONLINE
Nationalsozialismus: Was haben die Nazis mit mir zu tun?
Junge Menschen interessieren sich mehr für die NS-Zeit als ihre Eltern, zeigt eine Studie. Sie schärfen dabei ihre Identität, sind aber auch fasziniert vom Schrecken.
Von Parvin Sadigh / 25. Januar 2022
Deutschlandfunk / 09.12.2021
Nürnberger Ärzteprozess – vor 75 Jahren eröffnet / Kaum ein Wort des Bedauerns kam über die Lippen der Täter
Am 9. Dezember 1946 eröffnete ein US-Militärgericht in Nürnberg den Prozess gegen 22 deutsche Ärzte und eine Ärztin. Sie waren, von NS-Ideologie durchdrungen, an „Experimenten“ mit Menschen beteiligt, die zumeist zum Tod oder lebenslangem Leiden führten. Von Bernd Ulrich
Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen
29.09.2021 / Urteile im Nürnberger Prozess 1946
Neues Rechtsdenken in der Welt
Von Winfried Sträter
Das Verfahren war ein Novum der Weltgeschichte: 1945/46 mussten sich Hauptschuldige nationalsozialistischer Kriegsverbrechen vor Gericht verantworten. Nach über zehn Monaten verkündete der alliierte Militärgerichtshof am 1. Oktober 1946 die Urteile.
ZEIT ONLINE
Holocaust: Emotionen bewahren
Heute vor 76 Jahren wurde Auschwitz befreit. Wie gelingt Erinnern in einer digitalen Zeit, während einer Pandemie? Gedenkstätten und Forschende setzen auf neue Formate. / Von Steffi Hentschke / 27. Januar 2021
"Michael Löffelsender weiß, was an diesem Tag vor 76 Jahren geschah. Für das Projekt #otd1945 hat der Historiker einzelne Geschehnisse im Konzentrationslager Buchenwald und der Außenstelle Mittelbau-Dora recherchiert. Seit Anfang Januar veröffentlicht er täglich einen Ausschnitt auf dem Blog liberation.buchenwald.de. "
2021 / 2022 / 2023
tagesschau.de / 02.08.2020
Trauer in Auschwitz
Gedenken an ermordete Sinti und Roma
Mehr als 500.000 Sinti und Roma wurden während der Nazi-Diktatur in Europa ermordet. Am "Tag des Gedenkens" erinnerten Politiker und Mitglieder der Kirchen an die Greuel unter Hitler in Europa.
Jüdische Allgemeine / 26.01.2020
"Über die großen Hoffnungen der Menschheit nachdenken"
Die Schoa-Überlebende Esther Bejarano spricht sich in einem offenen Brief für 8. Mai als Feiertag aus
"Die Holocaust-Überlebende und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in Deutschland, Esther Bejarano, hat sich dafür ausgesprochen, in Erinnerung an die Befreiung vom Nationalsozialismus den 8. Mai zu einem Feiertag zu erklären."
Deutschlandfunk Kultur – Kalenderblatt
85 Jahre "Moorsoldaten"
Ein Lied aus dem KZ geht um die Welt / Von Regina Kusch /
Mit dem "Moorsoldatenlied" wollten die Häftlinge des KZ Börgermoor protestieren – gegen die unmenschliche Behandlung durch die SS-Aufseher. Am 27. August 1933 im KZ uraufgeführt, erreichte es eine ungeahnte Popularität - auch bei den Soldaten.
Wolfgang Langhoff, späterer Intendant des Deutschen Theaters in Berlin (DDR) schrieb als KZ-Häftling mit Johann Esser den Text der "Moorsoldaten".
Vor 125 Jahren geboren: Maximilian Kolbe
Der Märtyrer von Auschwitz
Von Matthias Bertsch / 07.01.2019
"Auch wenn sein Frauenbild aus heutiger Sicht als reaktionär und seine Einstellung gegenüber Juden als antisemitisch geprägt gelten: Bis heute gilt der Franziskanerpater Maximilian Kolbe als Märtyrer und Vorbild."
Martin Blume, Auschwitz heute
Photographien von Martin Blume und Essays von Stéphanie Benzaquen, Christoph Kreutzmüller und Tomasz Kobylanski
Auflage 1 (Januar 2015)
Lorenz Peter Johannsen, Janusz Korczak
Kinderarzt
Jüdische Miniaturen Bd. 174
Auflage 1 (Juni 2015)
1942 in Treblinka ermordet
Freiwillig ging JanusFOCUz Korczak mit den Kindern seines Waisenhauses in den Tod
FOKUS-online-Autor Harald Wiederschein
Montag, 06.11.2023
"Er hätte sich retten können, doch er blieb bei seinen Waisenkindern: Am 5. August 1942 bestieg Janusz Korczak freiwillig den Zug nach Treblinka – zusammen mit 200 Kindern seines jüdischen Waisenhauses."
Der Arzt Hermann Strauß (1868-1944)
Harro Jenss , Autobiographische Notizen und Aufzeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt / 1. Auflage 2014
Heinz Salvator Kounio
Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot
Das Tagebuch des Gefangenen 109565
Übersetzung: Michaela Prinzinger und Athanassios Tsingas
1. Auflage 2016
Zentralrat der Juden in Deutschland
Leo-Baeck-Preis 2015 für Bundestagsabgeordenten Volker Beck / 22.06.2015
„Jeder Schüler sollte einmal eine KZ-Gedenkstätte besuchen“
Interview mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen, 27.01.2016
tagesschau.de
AfD darf keinen Erfolg haben. Das sind wir den Ermordeten schuldig.
Die AfD will, dass die Erinnerung an das schlimmste Kapitel der deutschen Geschichte in unseren Köpfen verblasst. Eine solche Partei darf in Deutschland keinen Erfolg haben: Das sind wir den Millionen Ermordeten von Auschwitz schuldig.
Ein Kommentar von Georg Restle, WDR / Stand: 26.01.2017
3sat.online
Auschwitz vor Gericht
Der Auschwitzprozess
Film von Rolf Bickel und Dietrich Wagner
"Vor gut 50 Jahren, am 20. Dezember 1963, begann in Frankfurt das bedeutendste und größte Gerichtsverfahren der deutschen Rechtsgeschichte: Der Frankfurter Auschwitzprozess." 27.01.2016
Was können wir aus der Geschichte lernen?
Erinnern an den Historiker Fritz Stern / 27.01.2017
"Was können wir aus der Geschichte lernen? Das fragten wir den großen Historiker Fritz Stern anlässlich seines 90. Geburtstags noch im Februar 2016. Am 18. Mai desselben Jahres starb Fritz Stern zuhause in New York. Er gilt als der bedeutendste US-amerikanische Deutschland-Historiker."
Deutschlandradio Kultur Kalenderblatt
Vor 70 Jahren erhoben sich die Juden zu einem Aufstand in Auschwitz
Von Frank Kempe, Deutschlandradio Kultur, 07.10.2014
NS-Verbrechen. Mord verjährt nicht
Von Winfried Sträter / Deutschlandradio Kultur, 10.03.2015
Frankfurter Auschwitz-Prozess "Die taten alle so, als ob nichts geschehen sei" Von Bernd Ulrich / 19.08.2015
"Der Frankfurter Auschwitz-Prozess war der bis dahin größte Strafprozess gegen NS-Täter. Ein Schuldbewusstsein zeigte keiner der 22 Angeklagten. Vor 50 Jahren begann die Verkündung der Urteile."
"Die Ermittlung" von Peter Weiss
Das Schweigen über Auschwitz durchbrechen
Von Cornelie Ueding 19.10.2015
"Es war wie ein Paukenschlag. Das Dokumentarstück "Die Ermittlung" von Peter Weiss traf den Nerv der Zeit und brach ein bis dahin gehütetes Tabu: das Thema Auschwitz. Die deutschlandweite Uraufführung vor 50 Jahren setzte eine gewaltige Diskussion in Gang."
Deutschlandfunk Kultur – Kalenderblatt / 11.10.2017
Vor 70 Jahren: Primo Levis "Ist das ein Mensch?"
Mit leiser Stimme von Auschwitz erzählen / Von Maike Albath
"Bereits kurz nach seiner Rückkehr schrieb Primo Levi mit "Ist das ein Mensch?" einen Erfahrungsbericht über Auschwitz, der später zum Welterfolg wurde. Sein Manuskript wurde im ersten Anlauf vom Verlag abgelehnt.
Süddeutsche.de
Auschwitz: Gedenken an den Holocaust
1. Februar 2015, Zitate von Richard von Weizsäcker (1920-2015)
"Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung"
"Richard von Weizsäcker beschwor die Verantwortung, den Holocaust niemals zu vergessen und mahnte immer wieder, Konflikte im Gespräch zu lösen - und die Umwelt zu schützen." Lesen Sie bitte hier weiter
Barbara Galaktionow, Widerstand im KZ Buchenwald - Dilemma hinterm Stacheldraht / 11. April 2015
Heribert Prantl, Gedenken an Opfer des KZ Buchenwald.
Befreiung ist nie zu Ende / 12.05.2015
"Vor siebzig Jahren wurden die Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald befreit. Doch der alte Rassismus ist immer wieder jung."
Deutschlandradio Kultur
"Es geht nicht um Schuld, es geht um Geschichtsbewusstsein"
Norbert Frei im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow / 27.01.2015
50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen
Rosa Luxemburg Stiftung
Deutsche verwerten ihre jüdischen Nachbarn
Dokumente der «Aktion 3». Eine Ausstellung von Wolfgang Dreßen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
Dienstag, 27.01.2015 18:00 Uhr bis Donnerstag, 05.03.2015
ARTHAUS Besondere Filme
Originaltitel: Menschliches Versagen / Deutschland / Produktionsjahr: 2008
Regie: Michael Verhoeven / Drehbuch: Michael Verhoeven, Luise Lindermair
DasErste.de / MONITOR
Georg Restle, 70 Jahre danach: Auschwitz und die Deutschen / 27.01.2015
der Freitag
Michael Jäger, Mit aller Macht / 29.01.2015
"Auschwitz: Wladimir Putin wurde nicht zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers eingeladen. Das ist empörend - wie auch die irreführende Berichterstattungdarüber."
Jüdische Allgemeine
Dossier / Auschwitz: 70 Jahre nach der Befreiung
Jüdische Allgemeine / 20.11.2015
Auf der Anklagebank
Vor 70 Jahren begann in Nürnberg der Hauptkriegsverbrecherprozess
Von Barbara Schneider
"Die Auschwitz-Überlebende Marie-Claude Vaillant Couturier hat sich die Namen vieler Opfer gemerkt. Präzise schildert die französische Widerstandskämpferin die Verbrechen: Sie berichtet von medizinischen Experimenten, von Folter, von Selektion und der Ermordung in der Gaskammer."
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Krzysztof schrieb am 01.03.2015:
Ein sehr bekannter britischer Historiker Norman Davis schrieb einmal: die Geschichte erinnert an das Dschungelrecht, sie wird von den Stärksten geschrieben.
Ähnlich ist es mit dem Begriff Antisemitismus passiert. Diese Bezeichnung ist für die Bedürfnisse der internationalen Politik genutzt worden. Das ist ein sehr schwieriges Thema, das viele Emotionen weckt.
In diesem Jahr feiern wir 70 Jahre nach der Befreiung der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz.
Persönlich war ich noch nie im Museum in Auschwitz, aber ich habe gehört, dass das ein erschütterndes Erlebnis ist. Man spürt in der Luft, dass dort furchtbare Sachen passiert sind. Am traurigsten ist, dass “die Menschen dieses Schicksal der Menschen verursachten” (“To ludzie, ludziom zgotowali ten los”), wie die polnische Schriftstellerin Zofia Nalkowska schrieb.
Das ist leider schon alles passiert und wir müssen uns ständig an diese furchtbaren Ereignisse erinnern, um solche Bosheiten in der Zukunft zu vermeiden.
Mich persönlich regt dieses Thema zum Nachdenken über die Struktur der Menschen an. Ob wir als Menschen in der Lage sind, auf das höhere Niveau des Bewusstseins zu steigen, um sich ein besseres und glücklicheres Leben zu sichern? Von der Antike an sind die Leute von den gleichen Emotionen zerrissen: die Macht, das Geld, die Liebe usw. Und obwohl wir heutzutage von vielen Geräten, die die Welt vorher nicht kannte, umgeben sind, trotz des erstaunlich großen Zivilisationsprungs, bin ich der Meinung, dass wir uns als Menschheit weder emotional noch geistig geändert haben.
Wir führen immer noch Kriege, wir unterstützen totalitäre Regime für Profite, wir fördern große Unternehmen, die arme Leute, auch kleine Kinder ausnutzen und unsere Umwelt vernichten. Wir sind nicht im Stande, dagegen effektiv etwas auszurichten, dem effektiv zu widerstehen. Wir können diese Prozesse, die uns als Gesellschaft begrenzen, nicht bremsen. Die meisten denken leider daran überhaupt nicht, weil sie so mit anderen Sachen beschäftigt sind. Es gibt heutzutage so viele Impulse und Informationen. Die Zeit rennt, man beeilt sich ständig, es gibt einfach keine Zeit zum Überlegen. Wohin führt uns dieser Weg, gehen wir wirklich in die gute Richtung? Haben wir noch Werte, die uns wichtig sind, oder ist es am wichtigsten, wie groß mein Fernseher ist, habe ich das neueste Smartphonmodell, oder bin ich schlank genug?
Ich finde das leider sehr bedauerlich und fürchte mich davor, wohin uns das alles bringt.