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13.08.2021

Gedenken an den Mauerbau vor 60 Jahren / Gedenken an den Mauerfall vor 32 Jahren

Bilder: Bundesarchiv

Bildquellen:
Bild 1: Bundesarchiv, Bild 183-83911-0002 / CC-BY-SA
Bild 2: Bundesarchiv, Bild 173-1321 / CC-BY-SA
Bild 3: Bundesarchiv, Bild 183-88574-0004 / Stöhr / CC-BY-SA


BLOG: Gedenkjahr 2015 / 1990: 25 Jahre Deutsche Einheit

BLOG: Gedenkjahr 2020 / 1990: 30 Jahre Deutsche Einheit


Lerneinheit: Die Berliner Mauer


der Freitag
Die Wochenzeitung


1961 Totes Gleis
Zeitgeschichte: Nach dem Mauerbau wird die S-Bahn in Berlin-West boykottiert und fährt in Richtung Kollaps, während die Stadt selbst vom Zentrum an den Rand des Kalten Krieges driftet / Lutz Herden | Ausgabe 32/2021

"Ein S-Bahn-Zug nach nirgendwo, gestrandet im Niemandsland zwischen Berlin und Berlin, zwischen Treptow im Osten und Neukölln im Westen, einstweilen stillgelegt in der Nacht vom 12. zum 13. August 1961. Am Richtungsanzeiger des Triebwagens ist „Vollring“ zu lesen. Ohne erzwungenen Halt würde die Tour über Sonnenallee, Gesundbrunnen und Bornholmer Straße wieder nach Treptow führen, Fahrtzeit gut eine Stunde. Normalerweise schlucken die gelb-braunen Waggons an einem frühen Sonntagmorgen kaum Fahrgäste. Die wenigen diesmal hören gegen 2.30 Uhr beim Stopp in Treptow die Durchsage: „Bitte alle aussteigen. Dieser Zug endet hier!“


Der Bundespräsident

Rede zum 60. Jahrestag des Mauerbaus

Berlin, 13. August 2021


Der Bundespräsident

Zentrale Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus
Rede des Bundespräsidenten, Berlin, 13. August 2011

Interview mit der Tageszeitung "Die Welt" anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus


SPIEGEL ONLINE
60 Jahre Mauerbau

sueddeutsche.de
60 Jahre Mauerbau

Der Tagesspiegel
50 Jahre Mauerbau 

ZEIT ONLINE


Neues Deutschland
Karlen Vesper und Jürgen Reents im Gespräch mit Egon Bahr, "dem einstigen Architekten der Neuen Ost- und Entspannungspolitik"
"Es galt aus der Not eine Tugend zu entwickeln" / 13.08.2011

„Das Land, das mich geprägt hat, ist nicht mehr da“

Text: lea-hampel / sueddeutsche.de jetzt.de

Andrea Hanna Hünniger wurde in der DDR geboren und war fünf, als die Mauer fiel. Jetzt, mit 27, hat sie ein Buch über ihre einstige Heimat geschrieben. Mit einer verblüffenden Erkenntnis


13.08.2012: Am 51. Gedenktag des Mauerbaus erinnern wir an den tragischen Tod des 18-jährigen Maurergesellen Paul Fechter



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Kommentare dazu:

Elisabeth schrieb am 03.11.2017:
Wahrend der Zeit der Berliner Mauer und der DDR sind viele Leute gestorben, weil Sie ins Gefangnis waren oder nur weil Sie, wie Peter Fechter, eine Flucht versucht haben.
Leute waren uberwacht, wie in Das Leben der Anderen uzsw...

Aber es ist nicht alles, das die DDR und die SED gemacht haben.
Woruber die DDR Sportler, die zwischen 1949 und 1989, gedopt wurden?

Fur die DDR war jeder sportliche Sieg ein Sieg uber den Kapitalismus, deshalb wurden die DDR Sportler gedopt.
Ines Geipel, ehemalige sportlerin wurden, ohne dass sie es wusste, gedopt.
Heidi Krieger wurde auch gedopt, ohne dass sie es wusste. Die Folge dieses Doping ist ihre Operation im Jahre 1970, um ihr Geschlecht zu andernm als sie sich in ihrem Korper nicht gut fuhlte.
Ausserdem, hat sie erfahrt, dass sie gedopt wurde, lang nach der Mauerfall.
Das Doping in der DDR war ein total Geheimnis zwischen die Regierung und die Trainer, die das Doping als Vitamin ausgaben.
Das Ziel war, die Macht der DDR im Bereich Sport zu entwickeln, ohne uber die Folgen zu denken...

Was wir nicht vergessen durfen ist, dass Sportler der DDR wurden gedopt, genauso wie Leute waren ins Gefangnis oder vertotet, das heisst, fur die DDR.

Was wir uns fragen konnen ist, ob es der DDR-Sportler gelungen ist, ihre Vergangenheit zu bewaltigen.


Benedicte schrieb am 20.05.2013:
Hat die Berliner Mauer heutzutage noch eine Bedeutung?
Am 9. November 2009 wurden die 20 Jahre des Falles der Berliner Mauer in der Hauptstadt Berlin gedenkt. Ebenso wurden am 13. August 2011 die 50 Jahre der Errichtung dieser Mauer in Berlin gewürdigt. Jedoch am 27. März 2013 wurde einen Teil der Berliner Mauer am East Side Gallery entfernt um einen luxuriösen Hotel neben dem Spree zu bauen. In diesem Kontext, hat die Berliner Mauer im 21. Jahrhundert noch eine Bedeutung? Haben die Politiker das Recht einen Teil der deutschen und Berliner Geschichte verschwinden zu lassen?
Auch wenn es nicht um den ganzen Rest der Mauer am East Side Gallery handelt zeigt diese Entscheidung, dass dieses materielle Erbe nicht mehr wichtig zu erhalten und zukünftigen Generationen zu übergeben ist. Dennoch die Erinnerungsfeier und der Schutz einer solchen Periode in der Geschichte einer Stadt und eines Landes sind mit dem materiellen Teil dieses Erbes verbunden. Außerdem, Berlin trägt vielfältige Spuren seiner Geschichte, die die heutigen Politiker nicht ignorieren dürfen um ein wirtschaftliches Bedürfnis zu erfüllen.
Schließlich, die Bedeutung der Berliner Mauer entscheiden sich die Berliner, die Deutschen, die Europäer und alle Personen in der Welt die sich an dieses besondere Erbe gebunden fühlen.


Anna schrieb am 30.06.2012:
Sind die Deutschen schon zusammen gewaschen?
„Ein vergangenheitskrankes Land“
Deutschland hat vielseitige und sehr schwere Geschichte. Es kannte Forscher, Forschungsreisenden, Dichter, Künstler, Träumer, Freidenker, Diktatoren…
Als ich Deutsch zu lernen begonnen habe, kannte ich nur etwas über die Mauer, zwei Deutschlands und zwei Völker. Weiter hatte ich viele Vorlesungen zur deutschen Landeskunde, aber nur hier in Berlin habe ich mich gefühlt, was eine Mauer ist.
Als ich entlang Bernauerstraße mit dem Fahrad gefahren bin, Potsdamerplatz oder East-Side-Galerie besucht habe, die Grenzlinie oder die Kreuzen mit den Namen in der Nähe von Deutscher Bundestag gesehen, habe ich mich nur ein Wort vorgestellt. Niemandsland…
„Niemand wünscht sich den Zustand von 1989 zurück. Aber...“. Kein Aber! Wie kann man die Mauer verlieren?! Oder die Zeit, wenn man nicht verschwinden oder seine Verwandte nicht besuchen darf? 40 Jahre ist genug Zeit, um eine oder zwei Generationen mit dem Gedacht gewachsen, dass DDR oder BRD ist einfach noch ein Land, wo man auf Deutsch spricht. Wie Österreich oder ein Teil von der Schweiz. Aber Sprachen sind auch verschiedene: „Plastik“ und „Plaste“.
Es ist so da. Ich habe viele Argumente für die „Mauer in Kopf“ benennt. Aber ich meine, dass jetzt gibt es kein Wessi und Ossi mehr. Gibt es nur Unterschied zwischen Leute, die z.B. in Leipzig und in Bonn wohnen, wie in München und in Bremen.
Die Abitur vor 1989 machende Leute und noch Altere können zwischen einander noch den Unterschied bemerken. Nicht immer, aber ist so. Aber jetzt hat eine neue Generation gewachsen, die niemals den echten Mauer gesehen. Diese Generation soll die Erfahrung der alten Generation übernehmen, und die alte Generation kann bei der jungen Hoffnungsgeneration ablernen, ohne den Mauer zu leben.


Simon schrieb am 29.01.2012:
„Meine erste Eindrücke von Berlin“

Meine Zeit in Berlin hat mit einem Artikel (denen Titel war: „Wir sind kein Volk!“) begonnen. Dieser Artikel handelte von der Deutsche Einheit, die mit den Folgen der Teilung Deutschlands gefährdet war. In diesem Artikel gab es eine Statistik, die zeigte, dass die Deutschen kein vereinigtes Volk fühlten: die Unterschieden zwischen Ossis und Wessis sind heute noch sehr wichtig, in Politik, Gesellschaft und Kultur.
Ich habe zum Beispiel mit diesem Artikel gelernt, dass es noch heute viele Ostalgie gibt, und zwar in Berlin. Einige Ossis sind wütend weil das wiedervereinigte Deutschland nichts von der ehemaligen DDR genommen hat. Sie sind auch traurig über die Wessis, die über ihre frühere Lebenstill lachen, wie man das in DDR Museum sehen kann. Heutige Ossis fühlen, dass sie keine Vergangenheit außer der Bundesrepublik haben, und dass sie mit der Wiedervereinigung ihre Identität verloren.
Das war ein sonderbarer erster Eindruck von Berlin, aber sehr wichtig um kulturelle Unterschieden in Berlin zu verstehen. Was am interessanten für mich ist, dass Berlin sehr alternativ bleibt, obwohl die Ossis Berlin sehr kapitalistisch finden. So vielleicht ist nicht alles mit der DDR weggegangen, und vielleicht ist noch Berlin ein Beispiel für den Rest der Welt, um einen anderen Lebenstill (als kapitalistische und globalisierte Konsumlebenstill) zu vorstellen.



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