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Rose Ausländer (1901-1988)
Gemeinsam

Vergesset nicht
Freunde
wir reisen gemeinsam

besteigen Berge
pflücken Himbeeren
lassen uns tragen
von den vier Winden

Vergesset nicht
es ist unsere
gemeinsame Welt
die ungeteilte
ach die geteilte

die uns aufblühen lässt
die uns vernichtet
diese zerrissene
ungeteilte Erde
auf der wir
gemeinsam reisen

~~~~~~~~

Klarer Tag

Der Himmel leuchtet aus dem Meer;
ich geh und leuchte still wie er.

Und viele Menschen gehn wie ich,
sie leuchten alle still für sich.

Zuweilen scheint nur Licht zu gehn
und durch die Stille hinzuwehn.

Ein Lüftchen haucht den Strand entlang:
o wundervoller Müßiggang.

Richard (Fedor Leopold) Dehmel (1863-1920)

~~~~~~~~

Otto Reutter (1870-1931)
Mit der Uhr in der Hand

1.
Wir leb'n in ’ner eiligen, hastigen Zeit
mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand,
Der eine, der schiebt heut' den andern beiseit’
mit der Uhr, mit der Uhr in der Hand.
Wir dräng’n alle vorwärts, ob Hinz oder Kunz,
sind stets außer uns, und wir komm’n nie zu uns,
denn wir werden mit uns ja nur flüchtig bekannt
mit der Uhr, mit der Uhr in der Hand.

Hier geht es weiter
 

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Gedanken zum August 2021

Monat August
 
Nachtrag: ZEIT ONLINE Arbeit / "Die Post-Corona-Welt kann menschlicher und nachhaltiger sein"
Joana Breidenbach hat schon vor Corona veraltete Arbeitsformen abgeschafft. Hier erklärt die Gründerin von betterplace, weshalb die Krise ein Neustart sein kann.
Interview: Marie Gamillscheg / 13. Mai 2020

"Die Post-Corona-Welt kann menschlicher und nachhaltiger sein" – Seite 1
Homeoffice, flexible Arbeitszeiten – was für viele bis vor Kurzem nur eine New-Work-Utopie war, ist jetzt Alltag. Und Chaos. Die Corona-Krise kann aber auch eine Chance für Unternehmer sein, ihre Arbeit in Zukunft neu zu gestalten. Joana Breidenbach, 54, Gründerin der Spendenplattform betterplace.org, weiß, wie das geht. Im Think Tank betterplace lab forscht sie, wie man digitale Innovationen mit sozialen Ideen verbinden kann. Seit sie 2014 ihren eigenen Chefposten abgeschafft hat, ist sie als Investorin in mehreren Start-ups beteiligt, schreibt Bücher, macht Vorträge und organisiert Meditationsretreats."

BLOG: Wandel bewältigen / Neues Denken lernen (Hans Rusinek)



ZEIT Campus
Jugendwort des Jahres 2021: Übelst belastend
Generation Z / Eine Glosse von Berit Dießelkämper

Auf der Shortlist für das Jugendwort des Jahres fehlt das wichtigste Wort überhaupt: belastend. Weil gerade einfach alles zu viel, zu anstrengend und sinnlos ist.
10. August 2021

"Erwachsenwerden war noch nie eine nice experience. Wegen der Alten, die nichts verstehen, wegen des "Was willst du werden"-Generve, der Angst vor dem Vergehen der Zeit und des Verlusts der Jugend. Und wegen des eigenen Körpers, dieser verdammten Bitch. Es heißt immer, heutzutage seien die Jungen solche Schneeflocken, für die alles viel zu belastend sei. Das ist so LOL, denn mal ehrlich: Jetzt gerade aufzuwachsen, ist einfach next level Weltschmerz, weil es literally schmerzt, auf der Welt sein zu müssen. Wälder brennen, Städte überfluten, Klimakrise, Inflation, Pandemie, Flucht, Vertreibung, Gewalt, Unterdrückung, Semesterbeitrag."



Frankfurter Rundschau / FR.de Deutsche Geschichte
Zum 150. Geburtstag von Karl Liebknecht: Der Mann, der sitzen blieb
Von Wilhelm v. Sternburg

Vor 150 Jahren wurde Karl Liebknecht geboren, der einzige deutsche Abgeordnete, der 1914 gegen die Kriegskredite stimmte. Sein Tod gehört in die lange Reihe politischer Morde von rechts, in Deutschland heruntergespielt bis heute.

"Mord war und ist in der Menschheitsgeschichte immer auch eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Julius Cäsar starb ebenso von Mörderhand wie Frankreichs König Henri Quatre oder Amerikas Präsidenten Abraham Lincoln und John F. Kennedy. Die großen Revolutionen und Konterrevolutionen der europäisch-amerikanischen Gesellschaften gipfelten in politischen Mord ohne Zahl. Guillotine, Galgen und Erschießungskommandos traten dabei an die Stelle der Revolver oder Stichwaffen der Einzeltäter."



der Freitag / Die Wochenzeitung / Ausgabe 32/2021
1961 Totes Gleis
Zeitgeschichte: Nach dem Mauerbau wird die S-Bahn in Berlin-West boykottiert und fährt in Richtung Kollaps, während die Stadt selbst vom Zentrum an den Rand des Kalten Krieges driftet / Lutz Herden

"Ein S-Bahn-Zug nach nirgendwo, gestrandet im Niemandsland zwischen Berlin und Berlin, zwischen Treptow im Osten und Neukölln im Westen, einstweilen stillgelegt in der Nacht vom 12. zum 13. August 1961. Am Richtungsanzeiger des Triebwagens ist „Vollring“ zu lesen. Ohne erzwungenen Halt würde die Tour über Sonnenallee, Gesundbrunnen und Bornholmer Straße wieder nach Treptow führen, Fahrtzeit gut eine Stunde. Normalerweise schlucken die gelb-braunen Waggons an einem frühen Sonntagmorgen kaum Fahrgäste. Die wenigen diesmal hören gegen 2.30 Uhr beim Stopp in Treptow die Durchsage: „Bitte alle aussteigen. Dieser Zug endet hier!“



IPPNW Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. / 16.08.2021
IPPNW fordert Luftbrücke und sofortige und unbürokratische Evakuierung
 
Taliban nehmen Kabul ein

Angesichts der Einnahme der afghanischen Hauptstadt Kabuls und der drohenden Machtübernahme durch die Taliban im Land, fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW eine sofortige und unbürokratische Evakuierung aller afghanischen Ortskräfte. Asylanträge müsse man bis zur Ankunft in Deutschland vertagen. Außerdem sei eine Luftbrücke zwischen Kabul und Usbekistan notwendig, um möglichst viele Menschen zu retten.

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Deutschlandfunk Kultur – Politisches Feuilleton / 25.08.2021
Taliban an der Macht
Wo bleibt der Aufschrei der Muslime der Welt?
Ein Kommentar von Ahmad Milad Karimi

"Mit ihrem ideologischen Religionsverständnis pervertieren die Taliban den Islam bis zur Unkenntlichkeit. Das dürfe die Weltgemeinschaft der Muslime nicht hinnehmen, sagt der Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi. Er fordert: Zeigt Haltung!

Von dem muslimischen Philosophen Muhammad Iqbal ist der Gedanke überliefert, dass es nicht die Muslime sind, die den Islam schützen, sondern es sei der Islam, der die Muslime schützt. Die Taliban stellen das Gegenteil dieses Gedankens dar."

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