Logo
Startseite || Vorwort || Hilfe || FAQ || FAQ (English) || Kosten || Kontakt || Datenschutz || Impressum

Login
Benutzer-ID:

Kennwort:

oder
registrieren
Kalender
September August Juli Juni Mai April März Februar Januar Dezember November Oktober
Vorwort Blog Blog:Unterricht Blog:Unterwegs Methodisches Notizbuch Hilfe Tech. Support Häufige Fragen FAQ (english) Kosten Gedanken zum Monat Partner & Links Bibliografische Hinweise Impressum

11.09.2020

Große öffentliche Bauvorhaben: Humboldt Forum Berlin

Bildquelle: fotolia | (c) hanohiki

Bildquelle: fotolia.de | © hanohiki


Lerneinheit: Große öffentliche Bauvorhaben: Humboldt Forum


HUMBOLDTFORUM Startseite


Stiftung preußischer Kulturbesitz

Dossier: Humboldt-Forum


Islamdebatte: Museen wollen helfen, Ängste zu überwinden
Pressemitteilung vom 07.07.2016
"Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und die Staatlichen Ethnografischen Sammlungen Sachsen wollen vor allem die kulturelle Vielfalt des Islam in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken." Interview im neuen SPK-Magazin mit Nanette J. Snoep und Stefan Weber


Umgegraben: Wie Berlin und das Schloss wirklich zusammenhängen
News vom 21.12.2016

"Seit Jahren steht das Berliner Schloss im Zentrum zahlreicher Debatten. Dabei ging es – neben dem Humboldt Forum – vor allem um die Frage: Wiederaufbauen oder nicht? Kritiker des Wiederaufbaus argumentieren, dass dabei die Spuren der jüngeren Vergangenheit – Drittes Reich, Zweiter Weltkrieg, DDR – verwischt werden würden. Rekonstruktionsdebatte hin oder her, sicher ist, die Bautätigkeiten in Berlins historischer Mitte haben die ältere Vergangenheit wieder sichtbar gemacht. Unter anderem dadurch, dass der dortige Boden archäologisch untersucht wurde. Was dabei an bahnbrechenden Entdeckungen gemacht wurde, beschreibt die neu erschienene Publikation „Das Berliner Schloss. Geschichte und Archäologie“, herausgegeben von Michael Malliaris und Matthias Wemhoff. Wir haben mit Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin und Landesarchäologe, gesprochen." weiter


3sat.online

Mehr Geld für Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Kulturzeit-News vom Mittwoch, 08.02.2017

"Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz kann in diesem Jahr 331 Millionen Euro ausgeben - gut 40 Millionen mehr als 2016. Wie Stiftungspräsident Hermann Parzinger am 8. Februar 2017 berichtete, haben der Bund und das Land Berlin ihre Mittel erhöht. Damit könne wieder mehr Geld in die Programmarbeit fließen. "Hier sehen Sie diesmal einen glücklichen Präsidenten", sagte er bei seiner Jahrespressekonferenz."
weiter


Die ganze Welt verstehen
Das Humboldt-Forum soll ein Ort des Lernens werden


"Sehr gespannt ist nicht nur in Berlin der Tag erwartet worden, an dem Neil MacGregor bekanntgeben würde, wie er und seine beiden Mitstreiter das Humboldt-Forum gestalten wollen. Am 2. November 2016 war es so weit, das Konzept klar formuliert: Ein Ort des Lernens und Weltverstehens soll mit dem Humboldt-Forum entstehen." /
26.04.2017


"Da gibt es Klarstellungsbedarf"
Klaus Lederer in "Kulturzeit" zur Debatte ums Humboldt-Forum / 15.08.2017

Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat vor einem "Desaster" bei dem im Stadtschloss geplanten Humboldt-Forum gewarnt. Die rekonstruierte Preußen-Residenz sei die "Kopie eines vordemokratischen Gebäudes", so der Politiker gegenüber dem Verbund "Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten". Wie er das meinte, hat er uns im "Kulturzeit"-Interview erklärt:


Berliner Zeitung

Humboldt Forum: Ein Ort des Wissens für Jedermann
Von Kerstin Krupp / 02.11.16


Der Tagesspiegel
Berliner Schloss: Mehr Geld für Humboldt-Forum

595 Millionen Euro darf das Schloss kosten – mit Extramillionen aus anderen Töpfen wird es aber jetzt mehr. von Ralf Schönball / 02.12.2016


Der Tagesspiegel
Koloniale Raubkunst
Berlins verfluchte Schätze / Nicola Kuhn, 15.02.2019


Es wurde betrogen, gestohlen, gemordet – an vielen Kunstwerken in Berliner Museen klebt Blut. Forscher müssen sich fragen: Dürfen sie noch hierbleiben? Nicola Kuhn


Deutschlandradio Kultur Kalenderblatt

250. Geburtstag von Wilhelm von Humboldt
Der Begründer des deutschen Liberalismus / Von Christoph Schmitz-Scholemann

"Wilhelm von Humboldt war vieles: Sprachforscher, Diplomat, Bildungsreformer - und einer der ersten Männer, die eine Ehe auf Augenhöhe führten. Er begriff sein Leben selbst als ein Werk. Am 22. Juni 1767 wurde der Gelehrte und Staatsmann geboren."


Deutschlandfunk Kultur

Gedenken an den Kolonialismus
"Das Humboldtforum soll kein Mahnmal sein"
Von Christiane Habermalz /
09.01.2019

"Das Humboldforum will einen Gedenkort für das Thema Kolonialismus schaffen. Das stößt auf Kritik, wenn nicht gar auf Spott: Ein solcher Ort der Stille sei bedeutungslos wie eine Flughafenkapelle. Das ärgert Wissenschaftler, die sich dafür engagieren."


Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen
09.09.2020 / Berliner Schloss
Die Hohenzollern-Fassade

Von Hans von Trotha

Das neue Berliner "Stadtschloss" verkörpert einen Widerspruch, der seinesgleichen sucht: Im Innern soll sich mit dem Humboldt-Forum intellektuelles Leben des 21. Jahrhunderts entfalten. Die Fassade hingegen kündet vom royalen Glanz vergangener Zeiten.



Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.
Wenn Sie kein Benutzerkonto haben, können Sie sich hier registrieren.


Kommentare dazu:

Sophie schrieb am 30.03.2017:
Leider gibt es heutzutage sehr viele Leute, dessen einige Bild von islamische Kultur, Terrorismus ist. In den Medien sehen wir immer mehr Bilder von den Opfern von Terror und die Bedrohung von islamische Leute. Jedoch, ist es sehr wichtig zu erinnern, dass das Bild in den Medien nur einen sehr kleinen Teil dieser Kultur anzeigt. Ich vertrete die Ansicht, dass den meisten Rassismus gegen islamische Leute wegen dieser falsche Bild ist. Wie können wir das Bild verändern und die Angst verhindern? Ich glaube, dass Bildung der Schlüssel ist. Die Andere, positive Aspekte dieser riesigen Kultur zu zeigen könnte viele Leute zeigen, dass islamische Leute auch sehr interessante und gute Konnotationen haben können. Ein Museum für islamische Kunst wäre eine riesige Möglichkeit, dieser Bildung zu beginnen, und die Fest für Musik aus Syrien in die Elbphilharmonie in Hamburg ist auch eine sehr positive Sache. Meiner Meinung nach, wird es immer wichtiger, Rassismus gegen islamische Leute zu verhindern, weil der Integration von immer mehr islamistische Flüchtlinge ist ohne das unmöglich.


Chelsea schrieb am 15.03.2017:
Ich finde es unendlich interessant, dass das Forum ein “partizipatives Labor” statt eines “Tempels des Wissens” werden soll. Denn solch ein Konzept für das Museum und sein Verhältnis zur Welt eingraviert in den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses eine sehr spezifische Vorstellung von menschlicher Produktion. Diese Produktion soll—so wie ich sie verstehe—kooperativ, eben anonym, experimentelle, und nicht nur intellektuell sondern auch “verkörperlicht” sein. Genauso wie “der Mensch,” dessen kulturellen und wissenschaftlichen Produktionen innerhalb des Museums aufgestellt werden, “[setzt sich] mit seiner Umwelt zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten [auseinander],” soll das Gebäude auch lebendig sein und sich mit der ändernden Stadt Berlin auseinandersetzen.

Mir scheint es, als ob der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses—wie er zurzeit gedacht ist—entspricht eine der ersten Male in jüngster Zeit, in der sich Deutschen auf die Erinnerung der (Haupt-)Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht konzentriert hat. Offensichtlich soll sie nicht den Wiederaufbau als Anlass nutzen, diese Geschichte zu verbergen. Aber vielleicht bietet er Deutschen, die heute aus mehreren, verschiedenen Kulturen kommen, die Gelegenheit über andere Geschichten zu denken und infolgedessen an einer anderen Gegenwart zu arbeiten.

In diesem Kontext, scheint es mir nicht unabsichtlich, dass das gewählten Baustil Barock ist und dass die Tradition der Kunstkammern wieder in die Erinnerung zurückgerufen wurde. Denn der Barock lebte wieder in die Kultur und Wissenschaft Berlins im 20. Jahrhundert auf. Sieh mal den Werken von Walter Benjamin, Bertolt Brecht, und Heiner Müller oder der Forschung beim Max Planck Institut nach. Dazu gibt es eine längere Geschichte von kolonisierten Kulturen—wie z.B. im Mexiko—die den Barockstil des europäischen Kulturen—wie z.B. im Spanien—annahmen und sie mit einheimischen Traditionen mischten, um einen kulturellen Widerstand zur Kolonialisierung zu formen. Ich kann nicht sicher sagen, ob das Humboldt Forum sich auf diese Geschichten beruft. Aber sie sind unbedingt relevant angesichts des Ziels des Forums “die Globale Geschichte der Menschheit aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen” und “Sammlungen in Kommunikation mit den Herkunftsländern, mit Kulturwissenschaftlern, Künstlern und Vertretern indigener Gruppen neu zu erschliessen—nach dem Prinzip ‘Shared Heritage’.”

Ich frage mich nur, ob heute ein “partizipatives Labor” der einzige Ort menschlichen Produktion ist.



Partner & Links
Ippnw

Copyright © Dr. Margret Liebezeit, 2004 - 2020. Alle Rechte vorbehalten.