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12.10.2017

Nach dem EU-Referendum in Großbritannien

copyright: Designed by Starline - Freepik.com

Bildquelle: Designed by Starline - Freepik.com
British Medical Association (BMA)


British Medical Association (BMA)

"In the aftermath of the UK's vote to leave the EU, the BMA reaffirms its commitment to working with our European partners and the European Union to safeguard the future of our profession and the patients we serve.

We urge politicians not to play games with the UK's health services as the country faces a new future.

We stand together as one profession with our colleagues from Europe and across the world, with whom we live, work and study and on whom the NHS depends."

BMA

Dr Mark Porter, BMA council chair / Dieses Link ist im Moment nicht abrufbar


BLOG: Großbritannen und die EU

Lerneinheit: Nach dem EU-Referendum in Großbritannien


The guardian

EU referendum


the guardian / 29.03.2017
Britain and EU: the breakdown of a decades-long marriage

"It’s no surprise the divorce may get messy - it’s the end of a 60-year love-hate relationship and the UK’s commitment was always ambivalent." / Jon Henley


Article 50
Supreme court rules parliament must have vote to trigger article 50

Justices rule by eight to three against government over EU exit, but ministers do not need devolved assemblies’ consent
Owen Bowcott, Rowena Mason and Anushka Asthana / Tuesday 24 January 2017


EU referendum and Brexit / opinion
I quit the shadow cabinet over article 50 because I want to protect Labour values
Jo Stevens / Saturday 28 January 2017


Chatham House
The Royal Institute of International Affairs


Dr Robin Niblett CMG
Director, Chatham House
Brexit: The Reality / 24.06.2016


WELT N24

"Wir haben Schulden, die einem die Tränen in die Augen treiben“
Von Eva Ladipo, London


"Die Premierministerin hat den Brexit-Befürwortern mehr soziale Gerechtigkeit versprochen. Aber sie hat dafür nicht genug Geld. Der Brexit zwingt sie zu Schritten, die das Problem verschärfen könnten." / 22.11.2016


Süddeutsche.de

Großbritannien
Die Wucht des Brexit zerschellt am Recht / 29.06.2016

"Das Referendum über den EU-Austritt drückt einen Wunsch aus. Umsetzen kann den nur das Parlament - das aber mehrheitlich gegen den Brexit ist. Nur Neuwahlen können das Problem lösen. / Kommentar von Stefan Kornelius

Für den Brexit gilt: Jedem Ende wohnt ein Zauber inne. Deshalb ist es, mit ein wenig Abstand betrachtet, geradezu faszinierend, wie plötzlich Vieles möglich zu sein scheint, selbst der Exit vom Brexit."


Neuer Brexit-Minister: Das ist Großbritanniens Scheidungsanwalt
Mit David Davis hat Theresa May einen der größten EU-Kritiker zum Brexit-Minister gemacht. Davis ist überzeugt: Die Union wird Zugeständnisse machen - auch beim Thema Binnenmarkt. / Von Christian Zaschke, 14.06.2016


EU-Austritt
Großbritannien bekommt eine neue Chance für den Exit vom Brexit

Die Entscheidung des Obersten Gerichts zwingt die Abgeordneten, den EU-Austritt im Parlament und nicht auf der Straße zu verhandeln. Das könnte Neuwahlen nach sich ziehen. / Kommentar von Stefan Kornelius


28. Dezember 2016
Großbritannien
Brexit: Wer bietet mehr Milliarden?
"Eine Gruppe um den Brexit-Befürworter Michael Gove verbreitet eine Studie, derzufolge Großbritannien durch den EU-Austritt 450 Millionen Euro sparen könne.
Ein hochrangiger Ökonom sagt dazu: 'Das ist keine Studie, das ist Müll.'"
Von Christian Zaschke, London


8. Februar 2017, 20:38 Großbritannien
Theresa May triumphiert

"Das britische Unterhaus hat das Gesetz zum Start des Brexit-Verfahrens gebilligt.
Nun muss noch das Oberhaus zustimmen - was als sicher gilt. Premierministerin May will den Austrittsantrag Ende März in Brüssel einreichen.
Fest steht: Entweder Großbritannien verlässt die EU auf der Grundlage des von May und ihren Ministern ausgehandelten Ergebnisses, oder ohne jegliches Abkommen."
Von Christian Zaschke


der Freitag
Der Anfang vom Ende
Marinela Potor / 30.06.2016

Brexit: Welche ökonomischen Konsequenzen hat das Referendum? Drei britische Wirtschaftsblogger geben eine Prognose für die kommende Zeit ab.


Im freien Fall
Zoe Williams / 08.07.2016

Brexit Chaostage auf der Insel. Die britische Politik ist mit den Folgen des Votums offenkundig überfordert.


SPIEGEL ONLINE
Brexit
Bundesregierung hofft auf Sinneswandel Großbritanniens
Von Ralf Neukirch / 02.07.2016

"Die EU bereitet alles für den Austritt Großbritanniens vor, manche wollen die Briten so schnell wie möglich loswerden. Die Bundesregierung verfolgt einen anderen Plan - das legt Kanzleramtschef Peter Altmaier im SPIEGEL nahe."


Brexit: Alle Artikel und Hintergründe


Jo Cox: Alle Artikel und Hintergründe


ZEIT ONLINE

Brexit-Referendum: Stimmt noch einmal ab!
Direkte Demokratie funktioniert nur unter drei Bedingungen. Und die wurden beim Brexit-Referendum allesamt missachtet. Deshalb sollte man es wiederholen.
Ein Gastbeitrag von Tonio Walter / 03.07.2016


Ukip-Chef Nigel Farage tritt zurück / 04.07.2016
Der Brexit-Wortführer hat sein politisches Ziel erreicht, nun will er sich verabschieden. Es ist bereits das zweite Mal, dass Farage seinen Rücktritt erklärt.


Gedenken: "Jo Cox war eine Stimme des Mitgefühls"
Bei einer Trauerfeier für die ermordete Labour-Politikerin hat David Cameron dazu aufgerufen, Hass zu überwinden. In seltener Eintracht gedachten ihr die Parlamentarier.
20. Juni 2016, 19:05 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, AP, rl 45 Kommentare


Der bestmögliche Brexit
Eigentlich wollte die Opposition die britische Regierung dazu zwingen, ihre Pläne für den EU-Austritt offenzulegen. Die feiert nun einen Erfolg.
Von Sascha Zastiral, London / 07.12.2016


ZEIT ONLINE / 17. Januar 2017, 17:36 Uhr 311 Kommentare
Brexit: Die belehrende Mrs. May
Die britische Premierministerin verspricht ihrem Land in ihrer Rede eine globale Zukunft. Die EU braucht Theresa May in ihrer Welt dafür nicht. Und droht lieber Brüssel.
Von Sascha Zastiral, London


Brexit: Das Empire ist längst Geschichte
Der Blick verklärt, die Gedanken voller Nostalgie: Die Briten haben für den Brexit gestimmt, weil sie von alter Größe träumen. Am Ende zerstören sie so Großbritannien. Von Catherine Hickley / 20. Februar 2017


BBC / UK

Jo Cox: Batley and Spen MP's funeral to be held on Friday / 11 July 2016

"The funeral of Labour MP Jo Cox will take place in her constituency on Friday.
The Batley and Spen MP, 41, was shot and stabbed shortly before she was due to hold a constituency surgery in Birstall, West Yorkshire on 16 June.
Her death prompted memorial events around the world to mark what would have been her 42nd birthday."


The Guardian

Jo Cox funeral brings thousands of mourners on to streets
People throw flowers on to hearse as it carries coffin through MP’s constituency of Batley and Spen
Thousands line streets for funeral of murdered Labour MP Jo Cox

Helen Pidd North of England editor / Friday 15 July 2016 12.16 BST
Last modified on Friday 15 July 2016 22.00 BST


"The people of Batley and Spen have turned out in their thousands to pay their respects to the MP Jo Cox, who was murdered outside an advice surgery last month."


London Review of Books

What have we done?
Where are we now? Responses to the Referendum / Volume 38 Number 14 / 14 July 2016


John Lancaster, Brexit Blues / Vol. 38 No. 15 / 28 July 2016


bankenverband

Thema: Brexit

Kemmer fordert politisches Bekenntnis für den Finanzplatz Frankfurt - Brexit als Chance erkennen / 18.08.2016


3sat.online

Dossier: BREXIT


Jüdische Allgemeine

Brexit-Votum
Jüdische Briten beantragen deutsche Pässe
Nach der Abstimmung über den EU-Austritt erkunden junge Leute ihre Familiengeschichte / Christiane Link / 02.01.2017



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Kommentare dazu:

Jaromir schrieb am 13.11.2016:
Ich komme selbst aus einem EU-Land und bin der Meinung, dass mit Brexit Vieles schiefgegangen ist. Die ganze Idee von Europa und EU basiert darauf, sich den Herausforderungen zu stellen. Doch ist es zu früh, um die Auswirkung von Brexit auf Europa und GB zu schätzen. Die Neuentwicklungen wie Wechselkursschwankung oder das Verbot, ohne die Zustimmung des Parlaments EU verlassen, sind Kernpunkte für Zukunft Europas.


Stuart schrieb am 02.11.2016:
Für mich bedeutet Europa die beste Chance für die Einheit und enge Zusammenarbeit zwischen den modernen europäischen Staaten. Es ist leider eine Tatsache, dass Großbritannien die Entscheidung getroffen hat, diese Gelegenheit zu verpassen. Ich möchte in der Zukunft als Chemiker in Deutschland und auch Großbritannien arbeiten, also ist die gute Finanzierung von wissenschaftlicher Forschung für mich eine große Sorge. Wenn britische Universitäten kein Forschungsgeld vom EU in der Zukunft bekommen würden, könnte unsere weltführende medizinische und wissenschaftliche Forschung in Gefahr gebracht werden. Andere EU-Staaten profitieren auch von Mitarbeit mit britische Universitäten, und ich hoffe, dass die akademische Zusammenarbeit immer noch weitergeht.
Es ist auch wahrscheinlich, dass britische und europäische Studenten als eine Folge von Brexit leiden werden. Zum Beispiel könnte es schwieriger für junge britische Leute werden, an dem Erasmus-Program mitzuteilen. Für mich ist das besonders traurig, weil die Statistiken ganz klar zeigen, dass die meisten von jüngeren Großbritannien in der EU bleiben wollten. Wir sollen auch erinnern, dass 48% der Menschen mit dieser Entscheidung nicht zustimmen. Viele Leute meiner Generation empfinden sich nicht nur als eine britische Bürger, sondern als eine Weltbürger, und das ist meiner Meinung nach jetzt wichtiger denn je, um internationale Zusammenarbeit zu fördern.


Camille schrieb am 02.11.2016:
Ich bin halb-Französin, halb-Engländerin, aber ich fühle mich eine Europäische Staatsbürgerin. Darum habe ich immer meine Zukunft im Kontext Europas vorgestellt. Ich habe immer als Kind gedacht, dass ich im Ausland meine Studien machen werde, ich kann gut vier Europäische Sprachen sprechen, und habe das Englisch-Französisches Abitur in einem Deutsch-Französischen Gymnasium gemacht. Die Europäischen Beziehungen vertreten also ein Teil meiner Identität, und ich fühle mich natürlich enttäuscht mit dieser Brexit-Entscheidung.
Diese Entscheidung wird eine Katastrophe für jeder Teil der Gesellschaft sein. Ich habe am Meistens Angst für die Generationen der Zukunft, die mehr aufgeschlossen sollen werden. Wie solle unsere Universitäten ihren Verschiedenartigkeit aufrechterhalten, wenn niemand nach Großbritanien jetzt reisen will? Fast ein Drittel der Französischen Bevölkerung in London ist schon nach Frankreich zuruckgeziehen. Meiner Meinung nach wird Brexit kein Versprechen von einer günstigeren Zukunft erfüllen, es ist sondern ein wirtschaftlichen und kulturellen Ruckschritt.


Juliette schrieb am 02.11.2016:
Meiner Meinung nach ist, Brexit eines schades doch gutes Biespiels von der Aufstieg des Populism in Europa. Europaische vertrauen nicht mehr das Amt und die Strenge der EU insgesamt. Die Grossbritannien, die nie wirklich ein echtes Mitgleider war, hat von der Union trennen entschlossen. Die Gesellchaft war der Meinung Grossbritannier besser ohne die EU und ihre perpetuelle Instabilitat. Das Volk hat gesprochen und es konnte nicht andern.


Zoltan schrieb am 02.11.2016:
Ich bin der Meinung, dass das Brexit die typische populistische Trende folgt. Wir koennen sehen, dass etwa Laendern, wie Frankreich und Ungarn, grosse und starke popultistische Parteien haben. Die EU muss denken ueber wie viel unabhaengige Politikgestaltung erlaubt.


Tariq schrieb am 02.11.2016:
Ich bin der Meinung, dass die kurzlich gesteigerte Trend von populistichen Politik eine Auswirkung der Stagnation guter politische Diskurs ist. Das heisst dass wenn die Leute nicht gute Antworten zu ihre Probleme vonh ihren Politikern bekommen koenten, gehen sie dann zu dem Rechtextremistiche Partein diese Leere zu erfuellen. So haben wir schon in die 30er gesehen, wann die globale Rezession hat gemeinsame politikere Einrichtung in frage gestellt hatte, und der Weg fuer die Rechtextremisten offen gelasst hatte. Si sind diese angelegenheiten furtchliche zunkuntige Konzequenzen.


Sophie schrieb am 02.11.2016:
Ich bin der Meinung, dass die Entscheidung von die Briten eine grosse Fehler war. So viele leute waren stark dagegen, aber es gab zu viele leute, die ihre eigene schlechte erfahrungen durch Rassismus erklärt hatten, und diese Leute wollten vor Allem, dass etwas sich verändert. Die mehrheit von junge Leute und Leute die akademischer Berufe haben, waren darüber einig, dass es eine schlechte Idee war. Ohne Zweifel, wird es rieseige schlechte Folgen für Briten haben.


Tamer schrieb am 02.11.2016:
Meiner Meinung nach dem EU-Brexitreferendum ist, dass es nur eine Methode fur Großbritannien mehr Verhandulngstarke zu bekommen ist. Vielleicht haben die Politiker gedankt, dass die EU die Regeln nur fur Grossbritannien wechseln. Diese plan hat nicht wie erwartet funktioniert.


Eugenie schrieb am 02.11.2016:
Ich denke, dass Brexit ein sehr complex Ereigniss ist and wir konnen nicht wissen jetzt was die Situation in zwei Jahren sein wird. Fur meine kleine Ebene, bin ich sehr erfreut dass ich jetzt in England studiere als es kompliziert mit den Introduction von Brexit wurde.


Sibylle schrieb am 02.11.2016:
Ich bin uberzuegt, dass das britische Publikum ihr rucksichtloses Entscheidung bedauern wird. In unserer modernen Gesellschaft gibt es viele Unruhe im Bezug auf Fluchtlingspolitik, Sozialleistungen usw. und leider haben die britische Leute irrational reagiert.


Constanze schrieb am 02.11.2016:
Leider ist Brexit eine grosse katastrophe fur die Europaische Union. Wenn es nicht richtig negoziert ist, kann es das Ende fur die Union bedeuten. Aber es kann auch eine Chance fur die Union, um sie zu verbessen. Es gibt drei grosse Zone wo die Union mehr kooperieren kann: die Eurozone, die Aussenpolitik, und der Europaische Binnenmarkt, wie zb in Digitalmarkt. Der Brexit gibt Europa die Chance, um die Zelt zu schauen, dass der Europaische Projekt noch funktionniert.


Jasmin schrieb am 02.11.2016:
Meiner Meinung nach wird Brexit viele negative Auswirkungen haben. Zum Beispiel, EU Studenten werden es schwieriger finden, an einer Universitaet in Grosbritannien zu studieren, weil die Gebuehren hoeher werden. In ahnlicher Weise werden Menschen aus der EU weniger Arbeitstellen bekommen, weil sie ein Visa brauchen werden, in Grosbritannien zu arbeiten.


Agathe schrieb am 02.11.2016:
Meine Meining nach ist Brexit einen grosser Irtum. Das schlimmste ist, dass manche Leute stellen Demokratie infrage. „Sollte jedermann die Rechte zu Politik beeinflussen zu haben?“ „Sie kennen nichts Politik...“. Ich denke wir schatzen was wir haben nicht genug.


Kiuree schrieb am 02.11.2016:
Ich bin der Meinung, dass viele Menschen über die EU nicht gut informiert waren. Sie haben im Referendum gewählt, ohne das Wissen der Europäischen Gesetze oder der richtigen Tatsachen.


Andrej schrieb am 02.11.2016:
Ich finde Brexit ist ein Symptom von einer größeren Problem, die nämlich Populismus ist. Politiker von der USA bis zu den Philippines ignorieren wirtschaftliches Wissen, und stattdessen konzentrieren sich auf populistische, laute Ideen, die langfristig keinen Sinn machen. Brexit ist noch ein Beispiel davon, wie die Politik mehr Schaden als Nutzen bringt. Hoffentlich wird mehr Logik in den Brexit Verhandlungen verbraucht.


Irving schrieb am 17.07.2016:
Ich bin tief dankbar für Eure Mitteilung; die mich ins Herz getroffen hat. Darf ich dieses kurze Gedicht von Auden für die Europäische Sammlung anbieten:

Looking up at the stars, I know quite well
That, for all they care, I can go to hell,
But on earth indifference is the least
We have to dread from man or beast.

Herzliche Wünsche, Irving

W.H.Auden, 1907-1973


Margret schrieb am 16.07.2016:
“On the morning of the funeral, Brendan Cox wrote about the mass killing in Nice, France, on Twitter.

Jo wld ask us not 2 fight hate with hate but draw together 2 drain the swamp that extremism breeds in. Thinking of all victims of hatred 2day.” / The Guardian / Helen Pidd, Jo Cox funeral brings thousands of mourners on the streets / 15 July 2016


Margret schrieb am 15.07.2016:
We will not forget Jo Cox ...

Mary Elizabeth Frye (1905-2004)
Do not stand at my grave and weep

Do not stand at my grave and weep,
I am not there; I do not sleep.
I am a thousand winds that blow,
I am the diamond glints on snow,
I am the sun on ripened grain,
I am the gentle autumn rain.
When you awaken in the morning’s hush
I am the swift uplifting rush
Of quiet birds in circling flight.
I am the soft star-shine at night.
Do not stand at my grave and cry,
I am not there; I did not die.


Jenny schrieb am 15.07.2016:
Meine europäische Familie,

Ich habe Eure Emails über das traurige Ergebnis des Referendums mit großem Interesse sowie mit steigender Verzweiflung gelesen. Wir sind alle Europäer. Brexit führt zwangsläufig zu einem Dominoeffekt, der Schwierigkeiten für uns alle mit sich bringt.

Wie Du schon weißt, ist meine große Familie eine echte europäische Familie. In meiner Generation ist mein jüngerer Bruder mit einer Dänin verheiratet. Mein Sohn ist mit einer Mexikanerin verheiratet und spricht wie die Kinder auch fließend Spanisch. Letztes Jahr hat er ein Haus in einer kleinen Stadt in der Nähe von Almeiria in Spanien gekauft. Die Kinder sind alle jetzt Erwachsene. Die Partnerin eines Sohns ist Französin und sie hat eine gute Stelle in England. Ein anderer Sohn, der Spanisch und Französisch an der Universität studiert hat, hat eine gute Arbeitsstelle bei einer europäischen Firma und spricht an jedem Tag mit Kollegen in Frankreich sowie in Spanien. Die Schwester meiner mexikanischen Schwiegertochter ist mit einem Deutschen verheiratet und lebt in Deutschland. Wie Du wohl weißt, ist Frances mit einem Deutschen verheiratet und lebt seit 1989 in Deutschland. Im September wird sie 50 und mein halbdeutscher Enkel wird im Januar 14 Jahre alt. Im August wird Rupert in der neunten Klasse eines Gymnasiums in Hannover sein. Die Älteste der drei englischen Enkelinnen hat viele Freunde und Freundinnen in Deutschland und Frankreich. Am Ende Juli spielt sie in einem europäischen Turnier in der Nähe von Frankfurt.

Seit Jahren hat meine Familie persönliche Verbindungen mit Europa gehabt. Am Anfang des 20.Jahrhunderts war ein englischer Vorfahr von mir väterlicherseits die erste Frau, die jemals an der Universität Würzburg promoviert hat. Zwei Großtanten mütterlicherseits besuchten in den 1880er Jahren eine europäische Schule in Deutschland, wo sie viele Französinnen sowie Deutsche kennengelernt haben. Wir sind doch alle Europäer! Vielleicht sind wir auch Immigranten? Der Familienname meines Vaters ist Allard, ein Name, den man öfter in Frankreich oder Belgien hört. Vielleicht sind meine Vorfahren vor Jahrhunderten nach England gefahren in der Hoffnung, ein besseres Leben als Weber hier zu finden.
Es sind persönliche Kommentare. Als Historikerin könnte ich noch mehr sagen. Wir können nur hoffen.
Herzliche liebe Grüße ,
Jenny



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