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Christian Friedrich Hebbel (1813-1863)
Herbsttag

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

~~~~~~~~

Ricarda Huch (1864-1947)
Wie die zierlichen Schwalben sich rüsten

Wie die zierlichen Schwalben sich rüsten
Zum Fluge nach wärmeren Küsten!
Ich schau ihrem Schwarme nach
Und rüttle an meinem Gitter.
Kommt heim ihr im Lenzgewitter,
Baut, Vögel, an meinem Dach
Und sagt, was ihr draußen vernommen:
Will die Freiheit noch immer nicht kommen?


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Gedanken zum Oktober 2017

Monat Oktober
 
Sächsische Zeitung / SZ-ONLINE.DE / 03.10.2017
Perspektiven
Raus aus der Blase!
Erst Pegida, dann AfD-Wahlerfolg. Doch auf die Wut der Bürger haben Politiker zu oft mit Gemeinplätzen reagiert und die Konfrontation gemieden. Doch Politik muss da hingehen, wo es wehtut, schreibt Dresdens OB Dirk Hilbert in diesem Gastbeitrag.
Von Dirk Hilbert

"Es ist jetzt genau ein Jahr her, dass Sachsen Gastgeber für die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit gewesen ist. Wir erinnern uns: Geplant war ein fröhliches Fest, auf dem sich vor allem die 16 Bundesländer in Dresden glanzvoll präsentieren sollten. Doch als der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin, die Ministerpräsidenten und zahlreiche Staatsgäste sich am Morgen des 3. Oktobers auf den Weg zur Frauenkirche machten, war diese Leichtigkeit des Feierns längst verloren gegangen."

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Deutschlandfunk Kultur – Buchkritik / 02.10.2017
Marie-Luisa Frick: "Zivilisiert streiten"
Konflikte gehören zur Demokratie / Von Arno Orzessek

"Die Philosophin Marie-Luisa Frick hat ein wichtiges Buch über die Streitkultur in der Demokratie geschrieben. Ihre frohe Botschaft lautet: Demokratie funktioniert auch ohne Einigkeit – solange man sich über die Demokratie als solche einig ist.
Soviel vorab: Zivilisiert streiten erteilt keine Ratschläge, wie sich der nervige rhetorische Krawall in den Talks-Shows mindern ließe. Das wäre die Aufgabe eines Anstands-Büchleins. Die Philosophin Marie-Luisa Frick skizziert vielmehr grundlegende Richtlinien zur Austragung von Konflikten in der Demokratie."

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Technisches Hilfswerk (THW) / Bonn, 06.10.2017
Sturm Xavier: Gut 600 THW-Kräfte im Einsatz

"Seit gestern wütet Sturmtief Xavier in weiten Teilen Deutschlands. Die Wucht des Sturms entwurzelte unzählige Bäume, kappte Stromleitungen und führte zu lokalen Überflutungen. Der Bahnverkehr wurde in den betroffen Gebieten in Teilen eingestellt. Gut 600 ehrenamtliche THW-Kräfte sind weiterhin im Einsatz.
Von Leer über Bremen, Hannover, Kiel, Hamburg, Schwerin bis nach Berlin und Brandenburg – mehr als 54 Ortsverbände aus drei Landesverbänden rückten aus, um die Sturmschäden zu beseitigten. Sie unterstützen die Feuerwehren, leuchteten Einsatzstellen aus, entfernten umgestürzte Bäume und nahmen Sicherungsarbeiten vor."

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Börsenverein des Deutschen Buchhandels / 15.10.2017
Presse-Information
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017 an Margaret Atwood

"In den Mittelpunkt ihrer Dankesrede stellte Margaret Atwood die Kraft des Geschichtenerzählens und die Aufgabe der Schriftstellerinnen und Schriftsteller in schwierigen Zeiten. „Geschichten haben es in sich. Sie können das Denken und Fühlen der Menschen verändern – zum Besseren oder zum Schlechteren“, sagte Atwood. Warum und mit welchem Zweck der Mensch Kunst, und damit auch das Erzählen von Geschichten betreibe, darauf gebe es keine eindeutige Antwort. „Was macht man damit? Lernen, lehren, uns ausdrücken, die Realität beschreiben, uns unterhalten, die Wahrheit darstellen, feiern oder gar anklagen und verfluchten?“, fragte Atwood. Klar sei: Der Mensch habe seit je her Kunst geschaffen."

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Deutschlandfunk Kultur – Kalenderblatt / 11.10.2017
Vor 70 Jahren: Primo Levis "Ist das ein Mensch?"
Mit leiser Stimme von Auschwitz erzählen / Von Maike Albath

"Bereits kurz nach seiner Rückkehr schrieb Primo Levi mit "Ist das ein Mensch?" einen Erfahrungsbericht über Auschwitz, der später zum Welterfolg wurde. Sein Manuskript wurde im ersten Anlauf vom Verlag abgelehnt.

An einem Freitagmorgen im Oktober 1945 betrat ein abgerissener junger Mann den Eingang des Corso Umberto 75 im norditalienischen Turin. Es war sein Geburtshaus, er hatte fast sein gesamtes Leben hier verbracht. Die Portiersfrau erkannte ihn trotzdem nicht wieder. Der junge Mann kam aus Auschwitz.

" 'Ich habe mein Buch mit einer denkbar arglosen Haltung geschrieben, vollkommen naiv, das kann ich sagen. Einfach, um etwas loszuwerden, um Zeugnis abzulegen.' "

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