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Wilhelm Busch (1832-1908)
Im Sommer

In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
Und lebt famos.
Der arme Dokter,
Zu Hause hockt er
Patientenlos.

Von Winterszenen,
Von schrecklich schönen,
Träumt sein Gemüt,
Wenn, Dank der Götter,
Bei Hundewetter
Sein Weizen blüht.

Wilhelm Busch (1907-1975)
Aus der Sammlung Schein und Sein

xxxxx

Else Lasker-Schüler (1898-1945)
Hundstage

Ich will Deiner schweifenden Augen Ziel wissen
Und Deiner flatternden Lippen Begehr,
Denn so ertrag' ich das Leben nicht mehr,
Von der Tollwut der Zweifel zerbissen.

... Wie friedvoll die Malvenblüten starben
Unter süssen Himmeln der Lenznacht –
Ich war noch ein Kind, als sie starben.

"Hundstage" werden in Europa umgangssprachlich die heißen Tage im Hochsommer in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August genannt. wetteronline

Die dritte Strophe vom Gedicht finden Sie in: Deutsche Liebeslyrik. Suchen Sie bitte unter dem Gedichtanfang: Ich will Deiner schweifenden Augen Ziel wissen

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Gedanken zum August 2017

Monat August
 
Deutschlandfunk Kultur – Sein und Streit / 30.07.2017
Philosophie des Spazierens
In Gedankenschritten durch die Welt
Von Jule Hoffmann

"'Ich kann nur beim Gehen nachdenken. Bleibe ich stehen, tun dies auch meine Gedanken', hat der Philosoph Jean-Jacques Rousseau geschrieben. Das ziellose, abschweifende Spazieren kann ein enormes Geflecht von Gedanken begünstigen.

Zum Spazierengehen braucht es nicht mehr als den Entschluss dazu. Ich ziehe meine Schuhe an, mache die Tür auf, laufe die Treppen runter und trete ins Freie. Raus aus den geschlossenen Räumen.

Draußen ist eine andere Luft, ein Wind, vielleicht der Duft von Linden oder Abgase. Und ein anderes Licht, greller Sonnenschein oder schnell vorüberziehende Wolken."

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SPIEGEL ONLINE / 06. August 2017
Fipronil-Angst
Die Geschichte von den Eiern und den Bienen
Eine Kolumne von Christian Stöcker

"Der Ernährungshype der Woche, die Angst vor giftigen Eiern, erscheint stark übertrieben. Viel gefährlicher ist die Chemikalie Fipronil für eine ganz andere Spezies - und damit am Ende auch wieder für uns Menschen.
(...) Fipronil ist eine der zahllosen Substanzen, die in den Laboren der chemischen Industrie im Laufe der Jahrzehnte entwickelt wurden, um Schädlingen den Garaus zu machen. Jetzt hat man es in Hühnereiern gefunden, was vermutlich daran liegt, dass ein belgischer Händler das Zeug verbotenerweise einem Mittel zur Bekämpfung von Geflügelparasiten beigemischt hat."

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IPPNW-Pressemitteilung / 09.08.2017
Nordkorea-Krise: IPPNW fordert Ende der Kriegsrhetorik
"Nagasaki muss der letzte Ort sein, der einen Atombombenabwurf erlitten hat."

"Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um den täglich weiter eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu entschärfen. Es droht sogar der Einsatz von Atomwaffen. Beide Seiten müssen mit ihrer Kriegsrhetorik aufhören und miteinander über Deeskalationsmaßnahmen reden. "Gerade am heutigen Tag – 72 Jahre nach dem Atomwaffenabwurf auf Nagasaki – ist es obszön, direkt oder indirekt mit Atomwaffen zu drohen" sagt Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW."

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Süddeutsche.de / 13. August 2017
Pendlerstress. Dieser Mann fährt täglich 170 Kilometer zur Arbeit
Johann Lenz pendelt jeden Tag vom östlichen Ende Niederbayerns zum BMW-Werk nach Dingolfing und zurück. Zusammengerechnet saß er bereits eineinhalb Jahre im Bus.
Von Theresa Krinninger

"Er zündet sich die erste Zigarette an. Es ist drei Uhr früh und stockfinster. Bei jedem Zug glimmt sein Gesicht kurz auf, genauso wie das der Raucher um ihn herum. Sie stehen an der Bushaltestelle irgendwo am Straßenrand bei Waldkirchen.

"Guten Morgen, du hast bald Nachtschicht", raunt eine Stimme aus der Dunkelheit. Dann ist es wieder still. Die Scheinwerfer des herankommenden Busses verschaffen kurz einen Überblick: Etwa zehn Männer und zwei Frauen stehen da."

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SPIEGEL ONLINE / 15. August 2017
Ausschreitungen in Charlottesville
Andere Sprache, derselbe Hass
Eine Kolumne von Margarete Stokowski

"Was passiert, wenn die extreme Rechte in demokratische Institutionen einzieht, konnte man in Charlottesville erleben. Dabei ist es egal, wie sie sich nennen mag, ob "Alt-Right" - oder "AfD".

"Scheint die Sonne auch für Nazis?" haben "Die Ärzte" mal gesungen, und ja, leider zurzeit viel zu wonnig. In Charlottesville konnte man jetzt beobachten, was passiert, wenn Rechtsextreme sich zusammenrotten, weil sie glauben, ihre Stunde habe geschlagen. Dass sie das glauben, liegt auch daran, dass es leicht ist, sich ermächtigt zu fühlen, wenn ganz oben Leute sitzen, die ähnlich drauf sind wie man selbst."

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ZEIT ONLINE / 18. August 2017, 775 Kommentare
Katalonien: "Ein fürchterliches Massaker"
Nach dem Anschlag auf der Rambla sind die Menschen in Barcelona fassungungslos. Viele weinen, andere zeigen sich trotzig. Und dann kommt die nächste Terrornachricht.
Von Julia Macher, Barcelona

"Barcelonas sonst so trubelige Altstadt bot ein gespenstisches Bild. Mit Maschinenpistolen bewehrte Polizisten und Mannschaftswagen blockierten bis zum Morgen die engen Gassen rechts und links der Rambla. Statt des nie abreißenden Stimmengewirrs gellten die Sirenen der Krankenwagen in der Nacht, Hubschrauber dröhnten über der Promenade."

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