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06.04.2021

Gedenkjahr 2021-1945 / 76 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg

collage: bochmann.


Lerneinheit: 8. Mai 2015 / 1945: 60 Jahre / Ende Zweiter Weltkrieg
Lerneinheit: 65 Jahre: Zur Erinnerung an Dresden 1945
Lerneinheit: Hiroshima und Nagasaki 1945 - 2005
Quiz 11 November 2020: Der Nürnberger Prozess 1945 / u.a.
BLOG: 70 Jahre danach und internationaler Holocaust-Gedenktag
BLOG: 70 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion

Themenindex: Ende des Zweiten Weltkriegs

(Lebensweise und Gesellschaft / Deutschland und Europa)


PRESSEMITTEILUNG Grüne Bundestagsfraktion / 06.04.2021
80 Jahre Überfall der Wehrmacht auf Griechenland und Jugoslawien:
Erinnern für die Zukunft

Anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls der Wehrmacht auf das damalige Königreich Griechenland und das damalige Königreich Jugoslawien am 6. April 1941 erklären Claudia Roth, Sprecherin für Auswärtige Kulturpolitik, und Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik: weiter


2021


Tagesschau.de

Chefankläger der Nürnberger Prozesse "Sie bereuten nichts"
Stand: 20.11.2020


Benjamin Ferencz ist der letzte lebende Chefankläger der Nürnberger Prozesse. Im Interview mit den tagesthemen spricht der 100-Jährige über Menschen, die zu Massenmördern wurden, über Gerechtigkeit und den heutigen Antisemitismus.

tagesthemen: In Nürnberg haben Sie 22 Angehörige der SS vor Gericht gestellt. Was war das für ein Gefühl, diesen Angeklagten gegenüberzustehen, angesichts des Grauens, das Sie bei der Befreiung von Konzentrationslagern wie Buchenwald mit eigenen Augen gesehen hatten?


Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen
18.11.2020 / Der Nürnberger Prozess 1945/46
Recht statt Rache / Von Winfried Sträter


"Die wahre Klägerin ist die Zivilisation", sagte der US-Chefankläger 1945 in Nürnberg. Das Tribunal gegen die Hauptkriegsverbrecher sollte eine welthistorische Zäsur sein. Doch nach spektakulärem Auftakt zeigte sich: Die Rechtsfindung war schwierig.


Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag: 1. September 2020
Nie wieder Krieg! In die Zukunft investieren statt aufrüsten!
"Für uns Gewerkschaften ist der Antikriegstag 2020 ein besonderer Tag der Mahnung und des Erinnerns. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung Europas und der Welt vom Faschismus jähren sich zum 75. Mal."
Bitte weiterlesen


ippnw / Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung / 07.05.2020
Der Prozess der Befreiung der Menschheit muss noch weitergehen
75 Jahre Kriegsende

"Die ärztliche Friedensorganisation erinnert anlässlich des 75. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges an Rückfälle in Rassismus, Militarismus sowie die anhaltende skrupellose Ausbeutung von Menschen. „Bis heute dominiert in der Politik der Glauben an militärische Stärke und die Macht der Gewalt. Der Prozess der Befreiung der Menschheit ist noch nicht beendet“, erklärt die Co-Vorsitzende Susanne Grabenhorst."


Landeszentrale für politische Bildung
Überfall auf Polen am 1.9.1939 - Beginn Zweiter Weltkrieg
Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Knapp 60 Millionen Menschen verloren während des sechs Jahre dauernden Krieges ihr Leben.   mehr ...


Zweiter Weltkrieg: Kriegsende am 8. Mai 1945
Am 8. Mai 1945 endet der zweite Weltkrieg. Als die Waffen endlich schwiegen, waren mehr als 60 Millionen Menschen tot. Diese Seite bietet einen Überblick über das Kriegsende und Hintergrundinformationen zum Zweiten Weltkrieg.


Deutschlandfunk Kultur – Zeitfragen
07.05.2020 / Mai 1945 in Berlin
Wie Peter Leonhard Braun das Kriegsende erlebte

Von Ruth Kinet

"Befreit? Nein, erlöst!" – So hat ein heute 91 Jahre alter Mann als Teenager das Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin erlebt. Peter Leonhard Braun, jahrzehntelang einer der profiliertesten deutschen Radiomenschen, erinnert sich.


Süddeutsche.de
1. Februar 2015, Zitate von Richard von Weizsäcker (1920-2015)
"Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung"
"Richard von Weizsäcker beschwor die Verantwortung, den Holocaust niemals zu vergessen und mahnte immer wieder, Konflikte im Gespräch zu lösen - und die Umwelt zu schützen." Lesen Sie bitte hier weiter


Deutschlandfunk Kultur / Kalenderblatt
Vor 70 Jahren erhoben sich die Juden zu einem Aufstand in Auschwitz
Von Frank Kempe, Deutschlandradio Kultur, 07.10.2014

Wikipedia


Deutschlandfunk Kultur / Kalenderblatt
Vor 70 Jahren Wolfgang Borcherts Drama "Draußen vor der Tür" urgesendet
Von Christian Linder /13.02.2017


"Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern lag, protestierte ein Schriftsteller mit einem Heimkehrerdrama gegen die zerstörerische Macht des Kriegs. Wolfgang Borcherts "Draußen vor der Tür" - am 13. Februar 1947 als Hörspiel urgesendet - war der Beginn einer neuen Epoche in der deutschen Literatur."


Vor 75 Jahren: Wehrmacht greift Jugoslawien und Griechenland an
Von Volker Ullrich / 06.04.2016


Für immer mit der Ausbeutung von KZ-Häftlingen verbunden
Von Bernd Ulrich / 03.05.2017

Beteiligung an der brutalen Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern: So lautete der Vorwurf gegen 23 leitende Angestellte des Chemie-Konzerns I.G. Farben. Am 3. Mai 1947 begann in Nürnberg der Prozess. Die zu Haftstrafen verurteilten saßen nur wenige Jahre später wieder auf ihrem Posten.


Deutschlandfunk Kultur – Kalenderblatt
Aufstand im Warschauer Ghetto
Heroischer Kampf gegen die Übermacht der Besatzer

Von Doris Liebermann / 19.04.2018

Unter fürchterlichen Bedingungen mussten mehr als 380.000 Menschen seit 1940 im Warschauer Ghetto leben. Vor 75 Jahren stellten sich ein paar hundert von ihnen den 2000 deutschen Soldaten entgegen. Um Sieg ging es den jüdischen Aufständischen nicht, sondern um die Art des Sterbens.


Deutschlandfunk Kultur – Studio 9
05.06.2019 / Gedenken an D-Day
Wie der Enigma-Code der Deutschen geknackt wurde

Von Friedbert Meurer

Vom englischen Portsmouth aus startete vor 75 Jahren die alliierte Flotte Richtung Normandie. Der D-Day begann. Im Vorfeld hatten die Briten den Enigma-Code der Deutschen geknackt - und wertvolle Informationen über deren Truppenstellungen gesammelt.


Deutschlandfunk Kultur – Interview
06.05.2020 / Historiker über Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg
Fremde als Mahnung an die eigene Schuld

Andreas Kossert im Gespräch mit Stephan Karkowsky

Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren ist untrennbar mit Millionen von Flüchtlingen verbunden, die aus dem Osten nach Westdeutschland kamen. Doch wie unsere Gesellschaft heute taten sich die Deutschen damals schwer mit den "Ostflüchtlingen".


Berliner Zeitung

Massengrab nahe Seelow. Das Schlachtfeld als letzte Ruhestätte
Von Georg-Stefan Russew und Jens Blankennagel / / 08.05.2017  

"Seelow/Küstrin - 72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden derzeit sehr viel sterbliche Überreste von Rotarmisten im ostbrandenburgischen Oderbruch geborgen. Die Soldaten waren bei der äußerst blutigen Schlacht auf den Seelower Höhen dabei, mit der die Sowjetarmee im April 1945 die Entscheidungsschlacht um die Hauptstadt des Nazi-Reichs einleitete."


Der Tagesspiegel

75 Jahre nach Überfall auf Sowjetunion: Deutsche Erinnerungskultur hat gravierende Lücken / 22.06.2016, Matthias Platzeck


Tagesspiegel.de / 20.01.2017
75. Jahrestag der Wannsee-Konferenz. Als der Judenmord offizielle Politik wurde
Die tatsächliche Bedeutung der Wannsee-Konferenz für den Holocaust ist noch immer nicht abschließend aufgeklärt. Eine Historiker-Umfrage zum 75. Jahrestag.


Der Tagesspiegel / 31.07.2019
75 Jahre Warschauer Aufstand
Maas empfindet „tiefe Scham“ für Nazi-Grausamkeit gegen Polen


Am 1. August 1944 begann in Warschau der Aufstand gegen die deutschen Besatzer. Zum Gedenken kommt erstmals seit 15 Jahren ein Mitglied der Bundesregierung.

"75 Jahre nach dem Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzer hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) die „unglaubliche Widerstandskraft der Polen“ gegen die Grausamkeit der Nazis gewürdigt.


Süddeutsche.de

Zweiter Weltkrieg Schnee und Blut in den Ardennen

"Vor 70 Jahren bricht Hitlers Ardennenoffensive zusammen, der letzte Versuch Nazi-Deutschlands, das Blatt noch einmal zu wenden. Die deutschen Anfangserfolge überraschen die Allierten - und die Gräuel der SS schockieren die Amerikaner."
Von Kurt Kister / 11.01.2015


Jacob Wetzel, "Euthanasie" Morde der Nazis
Der kalkulierte Tod / 18.01.2015


Joachim Käppner Reparationen Deutschlands für Zweiten Weltkrieg
Summe der Schande

  • "Die Bundesrepublik zahlte bislang 71 Milliarden Euro für von den Nazis begangenes Unrecht - pauschal an Staaten, aber auch an einzelne Opfer.
  • Die Griechen hatten gleich nach dem Krieg umgerechnet 14 Milliarden Euro gefordert - Deutschland zahlte nur 115 Millionen D-Mark Opferentschädigung.
  • Nirgendwo außerhalb Osteuropas war die deutsche Besatzung so brutal wie in Griechenland, wo damals Hunderttausende Einheimische ums Leben kamen."


Deutschlandradio Kultur

Vor 70 Jahren: Flüchtlingsschiff "Wilhelm Gustloff" von Torpedos versenkt
Von Volker Ullrich / 30.01.2015


"Am 30. Januar 1945 wurde die "Wilhelm Gustloff" vor der pommerschen Küste von einem sowjetischen U-Boot versenkt. An Bord befanden sich überwiegend Flüchtlinge aus Ostpreußen, rund 9000 Menschen kamen ums Leben. Es war die größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt."


Deutschlandradio Kultur – Kalenderblatt / 09.01.2017
Vor 100 Jahren beschlossen
Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg / Von Bernd Ulrich


Hentrich&Hentrich
Der Verlag für jüdische Kultur und Zeitgeschichte

Topographie des Terrors. Notizen


Jüdische Allgemeine

10. Mai 1933 / Literatur auf dem Scheiterhaufen
Vor 85 Jahren riefen die Nazis zur Verbrennung von Büchern auf – eine unselige Rolle spielten auch die Universitäten / von Andreas Rehnolt / 10. Mai 2018


Auschwitz
Gedenken an Ermordung der Sinti und Roma /  02.08.2019

In der Gedenkstätte des früheren deutschen Vernichtungslagers Auschwitz‐Birkenau ist am Freitag des NS‐Völkermords an den Sinti und Roma gedacht worden. Anlass war der 75. Jahrestag der sogenannten »Liquidation des Zigeunerlagers« am 2. August 1944, bei der die Nationalsozialisten die letzten 2900 Häftlinge in den Gaskammern ermordeten.


sz-online

Dresden gedenkt seiner Zerstörung vor 70 Jahren / 13.02.2015


Erinnerung an den Dramaturgen und Lyriker Heinz Czechowski (1935-2009)

Auf eine im Feuer versunkene Stadt. Gedichte und Prosa 1958-1988 Gebundene Ausgabe – 1990 / Mitteldeutscher Verlag von Heinz Czechowski (Autor), Claus Weidensdorfer (Illustrator)


Dresdner demonstrieren gegen Neonazis / 13.02.2017
Mit Dirk Hilbert war das erste Mal der Oberbürgermeister offiziell dabei. Trotz Blockaden blieb es friedlich.

Von Andreas Weller, Christoph Springer, Alexander schneider und Tobias Wolf


wissen.ARD.de

ARD.de - Spezial zum Nationalsozialismus: Aktuelle Programm-Höhepunkte


DasErste.de

Beginn der Evakuierung aus den deutschen Ostgebieten am 23. Januar 1945
"Die Flucht ist ein zweiteiliger deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2007. Zentrales Thema ist die Flucht aus Ostpreußen, auf der ab Januar 1945 ca. 300.000 Deutsche durch Kriegshandlungen, Kriegsverbrechen, Eiseskälte oder Ertrinken ums Leben kamen." Wikipedia


Frankfurter Allgemeine / Politik

70 Jahre Jalta-Konferenz Befreites Europa vor Eisernem Vorhang
"Im Februar 1945 trafen sich Churchill, Roosevelt und Stalin in Jalta. Wie die Konferenz der „großen Drei“ zu einer hochpolitischen Chiffre aufstieg."
Ranier Blasius und Reinhard Veser / 10.02.2015


Filme

Elser - Er hätte die Welt verändert
Spielfilm


DIE WELT

Sven Felix Kellerhoff, Egomanie führt zur Schlacht um die Seelower Höhen / 16.04.2015

Die große Chronik des Zweiten Weltkriegs


Freitag.de

Hans Springstein, Ein weiterer Tag in Treptow
"Tag des Sieges": Erinnerungen an den 70. Jahrestag des Sieges über den Faschismus / Ein Beitrag von Freitag BLOG-Community


Deutscher Gewerkschaftsbund / DGB

01.09.2014
Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag am 1. September

Antikriegstag: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!


01.09.2015
Erklärung des DGB zum Antikriegstag am 1. September

Antikriegstag 2015: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

"Der Antikriegstag ist ein Tag des Erinnerns und des Mahnens: Am 1. September 1939 begann der 2. Weltkrieg mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen. Wir gedenken der europaweit 60 Millionen Toten des Vernichtungskrieges. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften machen zum Antikriegstag deutlich: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!"


Jüdische Allgemeine / 20.11.2015
Auf der Anklagebank

Vor 70 Jahren begann in Nürnberg der Hauptkriegsverbrecherprozess
Von Barbara Schneider

"Die Auschwitz-Überlebende Marie-Claude Vaillant Couturier hat sich die Namen vieler Opfer gemerkt. Präzise schildert die französische Widerstandskämpferin die Verbrechen: Sie berichtet von medizinischen Experimenten, von Folter, von Selektion und der Ermordung in der Gaskammer."


Geschichte: Meilenstein des Rechts
Vor 70 Jahren endete in Nürnberg der Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher
Jüdische Allgemeine / 29.09.2016 – von Dirk Baas


Wikipedia: Nürnberger Prozess (20.11. - 01.10.1946) gegen die Hauptkriegsverbrecher



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Kommentare dazu:

Valeria schrieb am 19.12.2020:
Die Gedenkjahre des. 2 Weltkrieges bieten die Gelegenheit, über vergangene Ereignisse nachzudenken und die Schrecken und Nöte anzuerkennen, die viele erdulden mussten. Es ist auch eine Gelegenheit, diese Ereignisse und ihre Anwendung auf die heutige Gesellschaft neu zu verstehen. Obwohl der Zweite Weltkrieg der am meisten untersuchte Zeitraum in der akademischen Geschichte ist, gibt es noch so viel zu analysieren und aufzudecken. Zum Beispiel haben sich in den letzten Jahren Frauenstudien und Frauengeschichten stark entwickelt. Aus diesem Grund hatten viele Historiker die Möglichkeit, historische Ereignisse neu zu analysieren, um zu verstehen, welche Rolle Frauen spielten. Zum Beispiel wurden zahlreiche Studien über Episoden von Massenvergewaltigung durchgeführt, die die Rote Armee während des Zweiten Weltkriegs gegenüber deutschen Frauen begangen hat. Dies hat insbesondere mit Frauen zu tun, und seit vielen Jahren wurden diese Geschichten nicht erzählt. Ein weiteres Beispiel könnten die Erfahrungen von Frauen während des Holocaust sein. Kürzlich wurde ein historischer Artikel veröffentlicht, dessen Forschung sich darauf konzentriert, wie Frauen in Konzentrationslagern mit ihrer Menstruationsperiode umgingen. Es ist ein Detail, das so klein erscheint, aber es hilft tatsächlich zu verstehen, welche weiteren Traumata Frauen in diesen Lagern während des Krieges erlebten, wie es ihnen half, eine Verbindung herzustellen und wie die Rückkehr einer Menstruationsperiode, die aufgrund des Stresses verschwunden war, während des Krieges mit Freude gefeiert wurde. Dies sind alles Geschichten, die nicht viele Menschen kennen. Anhand dieser Beispiele könnte man feststellen, wie wichtig es für ein Gedenkjahr über den Zweiten Weltkrieg ist, da noch so viel zu erforschen und so viele Geschichten zu erzählen sind.


Andy schrieb am 03.12.2020:
Die Gedenkjahre des 2. Weltkrieges sind sehr wichtig, weil viele mutige Soldaten ihr Leben aufgegeben haben, als sie für ihr Vaterland und Freiheit gekämpft haben. Dennoch genauer gesagt bin ich nie einen Liebhaber der entschuldigenden deutschen Erinnerungskultur. Ich finde es unglaublich, dass Präsident Steinmeier sich immer wieder in Polen, Israel und Griechenland für den Holocaust und den Krieg entschuldigt. Diese entschuldigende Kultur ist aus drei Gründen grundsätzlich falsch.

Die Nazis führten den Krieg und Holocaust. Es gibt einen Unterschied zwischen fanatischen Nazi-Deutschen und gewöhnlichen Deutschen. Hitler wurde in 1933 von Präsident Hindenburg zum Kanzler ernannt. Trotz seines Populismus und der Ausbeutung der Depression, wurde er nie demokratisch gewählt. Goebbels versuchte, viele unmenschliche Regierungsprogramme wie Aktion T4 und Judenmord zu verbergen. Auch war das dritte Reich ein Terrorstaat, der Opposition (Z. B. Weiße Rose) zerstörte. Diese Stimmung des Terrors und der Geheimhaltung macht es schwer zu wissen, wie viele Deutsche die Nazis eigentlich enthusiastisch unterstützt haben. Also ist die Reichsregierung nicht immer repräsentativ für die Deutschen, daher ist die Deutschen nicht direkt für staatliche Maßnahmen wie Holocaust verantwortlich.

Vielleicht denken viele Deutsche, dass die Deutsche im Krieg das Böse begangen haben. Das ist richtig, aber die Bedeutung von Gerechtigkeit und Moral ist im Krieg verschwommen. Es gibt keine gute und böse Seite. Während der Luftangriffe auf Dresden haben die Amerikaner über 20.000 unschuldige deutsche Bürger massakriert. Die Sowjets vergewaltigten und ermordeten am Ende des Krieges unzählige unschuldige Berliner Frauen wie Barbaren, wie das Tagebuch - eine Frau in Berlin, zeigt. Viele Deutsche (wie Ihr Blog sagt) wurden nach dem Krieg Flüchtlinge. Deswegen waren die Deutschen im Krieg auch Opfer. Sie wurden von den Alliierten und dem Ehrgeiz populistischer Nazipolitiker zum Opfer gemacht. Daher ist es unlogisch, dass die Deutschen sich weiterhin entschuldigen, während die Russen den Gedenktag feiern.

Die Grausamkeiten, die die deutschen Soldaten begangen haben, gehören zu einer verschiedenen Generation. Wenn ein Vater kriminalisiert wird, ist das Kind gesetzlich immer unschuldig. Dieser Grundsatz gilt vielleicht auch für die Deutschen.

Dies sind meine Ansichten, was denken Sie?


Elisabeth schrieb am 06.11.2017:
Auf dem Birgplatz vor der U-Bahn Station in Berlin lieg ein Mahnmal, wo man lesen kann:
"Orte des Schreckens, die wir nie vergessen dürfen:Auschwitz-Birkenau, Buchenwald, Bergen Belsen, Treblinka, Majdanek, Dachau, Ravensbrück, Sachsenhausen."
Da sind Namen von Konzentrationläger und Vernichtungsläger, wo Millionen Juden getötet wurden.
Das müssen wir nie vergessen.
Deswegen, war der Nürnberger Prozess nach den zweiten Weltkrieg von dem amerikanischen Gericht geführt. Danach wurden 12 anderen Prozesse organisiert.
Aber die Säuberung und die Entnazifizierung hatten wenig Erfolg. Nur 3 Prozent waren Hauptangeklagte und die alte Regel, die Mehrheit aber in Ruhe zu lassen, war respektiert.
Mit der Beginn des Kalten Krieges kam die Beendigung der Verfahren.

Die Begründung der BRD basierte sich auf die Tatsache, dass nie wieder ein Unrechtsregime entstehen sollte. Aber verging sich die Dinge anders "Vergangenes vergangen sein lassen". Im Jahre 1958, wurden Nazis, die verurteilt worden, wieder in Freiheit und Sie kehrten schnell in hohen Stellungen als Polizeibeamte zurück.
Das Ziel war das schlimmste zu vergessen, um wieder einen Volk zu werden.

Aber fand im Jahre 1960 die Wende statt. Es gab vier Probleme über die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg. Zuerst, wer sollte die deutsche Schuld tragen? Dann war es schwer für die deutsche zu verstehen, dass, was sie während des Kriegs erlebt haben, ungleichbar mit was die Juden in den Konzentrationslägern erlebt haben war. Ausserdem distanzierten die Jungen sich von ihren Eltern. Schliesslich was sollten wir mit dem deutschen Schuld tun?

Die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg in der BRD bleibt heutzutage noch sehr umstritten aber es ist sehr wichtig uns an alles, das während des Kriegs geschah, zu erinnern.


Antony schrieb am 17.05.2017:
Der achte Mai bringt mir zum Thema der Vergangenheitsbewältigung. Eine meiner frühsten Erinnerungen ist, als ich fünf Jahre alt war und im Spielplatz der Grundschule saß. Das war der fünfzigste Jahrestag nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Wir trugen Plastikhüte mit dem Union Jack darauf, winkten Fähnchen und aßen mit in der Nähe wohnenden Veteranen. Das war nicht nur ein Tag der Freude sondern auch des Sieges. Obwohl fünfzig Jahren vorbeigingen, waren wir noch stolz darauf, dass wir den Krieg gewonnenen hatten. Ich bin mir nicht sicher ob Deutschen anwesend waren, jedoch vermutlich hätten sie sich nicht wohl gefühlt

Der zweite Weltkrieg ist zum Nationalmythos in Großbritannien geworden. Es wird als einen gerechten und guten Kampf angesehen. Der britischen Bevölkerung handelt es sich um den Sieg der Demokratie und die Niederlage des Facismus. Offensichtlich hat diese Meinung gewissermaßen Recht. Trotzdem müssen wir diesen Triumphalismus ernüchtern. Für Frankreich und Großbritannien ging es auch, besonders in Fernost um Reichsinteresse, die sie sofort nach dem Krieg gewährt und wieder gefördert haben. Darüberhinaus war der achte Mai für Großbritannien keine Stunde Null. Sie wurden nicht dazu gezwungen, die Politik und die Gesellschaft neu zu gestalten. Die Regierungen der Nachkriegszeit hielten am Vorbild von Großbritannien als Weltmacht fest, der das Land sich nach zwei verheerenden Kriegen nicht leisten konnten und der das Land noch belastet, besonders in Bezug auf dem Brexit. Laut diesem Weltmacht-Ideal lässt sich Großbritannien mit anderen Ländern seine Sovereignität nicht teilen und muss immer in Verhältnis zu seiner Größe auf der internationalen Bühne ein solches Schwergewicht darstellen.

Der achte Mai ist für Deutschland ein Tag der Befreiung und die Stunde Null. Manche leiden noch unter schmerzlichen Erinnerungen und unter dem Verlust von Verwandten und Heimat. Da das Land mit den Ereignissen der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts rechnen musste und muss, darf das Land objektiver und zuversichtlicher in die Zukunft blicken.



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